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Nadine Gersberg

SPD 11.09.2024 Sitzungen 21/19

Sehr geehrter Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren! Leider müssen wir wegen dieses Gesetzentwurfs der AfD erneut über das Thema Gendern sprechen. (Zuruf Andreas Lichert (AfD)) Sie haben festgestellt: Seit einigen Jahren wird das Thema immer wieder und wieder aufgemacht. (Robert Lambrou (AfD): Von der Bundesregierung! – Heiko Scholz (AfD): Von der SPD! Sie wollen es doch auch nicht!) Die AfD spricht von „Genderwahn“ und „Gendergaga“, aber tatsächlich ist es die AfD, die das Thema immer wieder auf die Tagesordnung setzt. (Zurufe AfD) Ich könnte jetzt fragen, ob es nicht eigentlich Sie sind, die einem Wahn verfallen sind. (Beifall SPD – Unruhe AfD) Aber so leicht ist es auch nicht. Wir Sozialwissenschaftler*innen (Lachen AfD) sehen immer auf das große Ganze und schauen hinter die Fassade. Ich habe mir einige Studien angesehen: Woher kommt eigentlich die Genderdebatte, und wann begann sie genau? Dazu gibt eine ganze Reihe fundierter sozialwissenschaftlicher Studien. Tatsächlich ist das Thema Gendern für die AfD kein unkontrollierter Wahn oder eine emotionale session, sondern eine bis ins Detail organisierte Kampagne (Heiko Scholz (AfD): Oh!) mit dem Ziel, es mit rechten Themen in die bürgerliche Mitte zu schaffen. (Beifall SPD – Robert Lambrou (AfD): Die heit der Bevölkerung lehnt das Gendern ab! –

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