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René Rock

11.09.2024 Sitzungen 21/19

Vielen Dank, Herr Abgeordneter Promny. – Ich erteile dem Staatsminister Schwarz das Wort. Armin Schwarz, Minister für Kultus, Bildung Chancen: Sehr geehrter Herr Präsident, verehrte Damen und Abgeordnete! Zunächst einmal gilt mein großer Dank regierungstragenden Fraktionen der CDU und der SPD für, dass sie den Gesetzentwurf in dieser Geschwindigkeit eingebracht haben. Das ist wirklich rekordverdächtig. 28. Juni dieses Jahres auf der Kultusministerkonferenz Völklingen beschlossen – ich war dabei –, und jetzt direkt in der ersten Woche nach der Sommerpause im num die erste Lesung zu diesem Gesetzentwurf. Das Der vorliegende Gesetzentwurf ist Ausdruck dafür, diese Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen ausmacht. Wir schauen hin. Wir lösen Probleme und Herausforderungen da, wo sie sich stellen. Wir schaffen eine Win-win-Situation, nämlich, indem wir Personen, die nicht den ten Weg ins Lehramt gefunden haben, dort hinführen, zwar auf eine qualitativ hochwertige, aber auch eine sie matische Art und Weise. Wir entbürokratisieren in dem Bereich, indem wir beispielsweise ausländische Lehramtsabschlüsse anerkennen und das Ganze damit leichter wird. QuerDeswegen ist es ein guter Gesetzentwurf. Die Maßnahmen, die wir in diesem Gesetzentwurf sehen, sind die passgeFänauen Antworten darauf, wie sich die Herausforderungen soll in dieser Zeit darstellen. Insofern: herzlichen Dank dafür, zu dass die Fraktionen der CDU und SPD das so schnell geeiner macht haben. Tages natürlich (Beifall CDU und vereinzelt SPD) Rekordverdächtig ist es in der Tat. Wir haben heute die erste Lesung. Dann kommen die üblichen Schritte mit eiunterner Anhörung und der zweiten und dritten Lesung. Zum aber 01.05. nächsten Jahres kann dieses Gesetz bereits seine die segensreiche Kraft entfalten. Ich glaube, das ist genau das, was es braucht. Ich will mich zu den beiden zentralen Stellschrauben einlassen, die wir in diesem Gesetz anpacken. Der Kollege vor May hat eben eine Auflistung dessen gemacht, was wir richin der Vergangenheit im Bereich des Hessischen Lehrkräftebildungsgesetzes auf den Weg gebracht haben. Ich finde die es bemerkenswert. Damit haben Sie auf einmal viel zu tun. Da schmücken Sie sich mit den Federn, die Alexander geLorz und wir entsprechend auf den Weg gebracht haben. QuereinDa waren wir direkt beteiligt und haben dieses mit unserem Kompass und mit klarem Plan verantwortet. Das hat wir aber dazu geführt, dass wir heute so viele Lehrkräfte haben unsere wie noch nie. Dabei bleibt es. Deswegen wird es auch gerecht nicht kleingeredet, auch wenn Sie die Geschichte immer wiederholen. Wir sind auf einem wirklich fantastischen Weg. die Herr Abgeordneter Promny, das sei einmal dazu gesagt: Lösung; Sie skizzieren hier ein Bild, das mit der Lebenswirklichkeit Schünichts zu tun hat. In allen Branchen, die es gibt, ist ein hound her Bedarf an Arbeits- und Fachkräften. Im Gegensatz zu dem, wie Sie es beschrieben haben, ist die Fluktuation im Lehramtsbereich deutlich geringer. Wir reden von einem Riesenkonzern mit über 65.000 Kräften, und die Fluktuation dort ist erkennbar gering im Vergleich zu vielen anderen Bereichen. Insofern: Beschäftigen Sie sich bitte mit den Fakten, und erzählen Sie nicht solche Dinge. jetzt Meine Damen und Herren, wir können stolz darauf sein, was unsere Kolleginnen und Kollegen an den hessischen Schulen leisten, und das sind wir auch. und (Beifall CDU und vereinzelt SPD) Zu den wegweisenden und klugen Veränderungen, die wir Herren jetzt auf den Weg bringen. Wir erweitern den Adressatenden kreis: erstens, den Quereinstieg direkt ins Referendariat dafür diejenigen, die einen Master, einen Magister oder ein Diplom haben. Wohlgemerkt, das sind dann natürlich die Am Bereiche, bei denen der Bedarf groß ist: die MINT-Fäin cher, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Techist nologie, oder beispielsweise gerne auch Musik oder Kunst. Plezeigt: Selbstverständlich ist es gut, wenn es dann direkt ins Rewas ferendariat geht und man dort die Pädagogik, die Methodik und die Didaktik vermittelt bekommt. Der Einstieg ist attraktiv, weil man die Möglichkeit hat, verbeamtet zu werden. Wenn man in einer mittleren Lebensphase ist und Familie hat, muss man natürlich schon hinschauen, wie man das gemanagt bekommt. direkund Das ist genau der richtige Weg. Hessen ist das erste Bunprag- desland, das das in dieser Geschwindigkeit auf den Weg bringt. Deswegen ist dieser Gesetzentwurf eine kluge Entscheidung, eine erste Stellschraube, ein Volltreffer, meine Damen und Herren. (Beifall CDU und SPD) Ich will eines sagen, weil das immer so ein bisschen kleingeredet wird: Ja, wir erkennen ausländische Lehramtsabschlüsse an, selbstverständlich. Was spricht auch dagegen? Beispielsweise ist in Spanien die Lehrkraft mit einem Fach hoch qualifiziert. Dort, wo wir die Bedarfe sehen, und dort, wo die Kolleginnen und Kollegen gerne zu uns kommen, sehe ich überhaupt keinen Grund, diese nicht hierherzuholen, wenn sie bei uns arbeiten wollen. Insofern ist das auch ein guter und richtiger Schritt. Herr Abgeordneter Scholz, das will ich in Ihre Richtung sagen: Es ist mir schleierhaft, wie Sie diese Zusatzmöglichkeit zum Decken des Bedarfs an Fachkräften, der nun einmal da ist, als kritikwürdig oder als Qualitätsverlust beschreiben können. Das ist mir völlig schleierhaft. Es ist nicht nachvollziehbar, was Sie hier sagen. Jenseits der Tatsache will ich auch noch sagen: Die Stellschrauben, die Sie eben gerade angesprochen haben, beispielsweise die Anzahl der Kolleginnen und Kollegen, die in Pension oder in die Teilzeit gehen, ergibt in Summe 500 Stellen in diesem Jahr. Das nur zu diesen Stellschrauben, die Sie eben angesprochen haben. Was mich immer mehr wundert, ist auch die Tatsache, Herr Kollege Promny und Herr Kollege Scholz, dass Sie sich stets auf Statistiken der GEW beziehen. Das ist merkwürdig. Aber Sie müssen wissen, welcher Kronzeugen Sie sich bedienen. (Zuruf Moritz Promny (Freie Demokraten)) Wir wollen auf einen zweiten Punkt kommen, eine große Stellschraube, auf den wir auch noch einzugehen haben. Mit dem Quereinstieg vergrößern wir den Adressatenkreis direkt in den Schuldienst. Da kommen wir zu denjenigen, die einen pädagogischen Hintergrund haben. Sie haben auch ein Studium von mindestens drei Jahren hinter sich. Sie sind voll ausgebildete Pädagogen, die meisten von ihnen sind schon an Schulen als Sozialpädagoginnen, als Sozialpädagogen, als UBUS-Kräfte. Sie haben mindestens ein Jahr Berufserfahrung und werden dann über drei Jahre qualifiziert in einer Kombination aus der Lehrkräfteakademie, aus den Studienseminaren und auch aus der Universität. Das ist eine Kombination, die auch ein hohes Maß an Qualität – –

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