Katy Walther
90/DIE Lieber Tobi Eckert, jetzt muss ich doch noch einmal kommen, weil ich es nicht verstanden habe: mich Stück (Zuruf Tobias Eckert (SPD)) Mobilität ermöglichen, ohne etwas einzuschränken. Ich habe doch gerade vorgetragen, dass Sie in diesem Bereich sparen. Was ermöglichen Sie denn, wenn keine Busse und Bahnen mehr fahren? Ich verstehe das nicht. Sie suchen den Rad- und Fußverkehr in einem Antrag, der sich mit der ÖPNV-Finanzierung beschäftigt. Krude. Ich verstehe das nicht. Sie sagen, wir müssten gemeinsam die Herausforderungen schultern, die sich jetzt gerade stellen. Das stimmt. Wir haben Tarifsteigerungen beschlossen, und die Verbünde wissen nicht, ob sie das Geld bekommen, um den Leuten das zu bezahlen. Ich verstehe nicht, was Sie wollen. Sie haben kein Wort dazu gesagt, was Sie machen. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Sie haben gesagt, der ÖPNV sei das Rückgrat der Mobilität. Wie denn, wenn in Zukunft nichts mehr fährt, wenn Sie in diesem Bereich sparen wollen? Sie wollen den Leuten eine Wahl geben. Wie denn, wenn nicht zusätzliche Busse und Bahnen fahren im ländlichen Raum, den Sie hier immer so hochhalten? Wie denn, bitte? (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Sie haben gesagt, die Regionalisierungsmittel seien wichtig. Ich stimme Ihnen zu. Es kann aber nicht sein, dass man einen Koalitionsvertrag unterschreibt und dann sagt: Über die Mittel von 2024 hinaus machen wir übrigens nichts. – Sie haben genau gewusst, dass das Ticket aufgrund von Tarifsteigerungen und Energiepreisentwicklungen teurer wird. Wer so etwas unterschreibt, gräbt das Grab für das Deutschlandticket. Also sagen Sie bitte, was Sie wollen. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Genau dazu ist der Entschließungsantrag heute da. Ich bin wirklich gespannt, was Sie hier heute abstimmen. Stimmen Sie für das Deutschlandticket oder gegen das Deutschlandticket? Ihr Entschließungsantrag spricht sich ganz klar gegen das Deutschlandticket aus. – Danke schön. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
