Dr. Daniela Sommer
Nun erteile ich für die Landesregierung Frau Staatsministerin Stolz das Wort. Bitte schön. Diana Stolz, Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege: Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Abgeordneten! Wir haben es jetzt mehrfach gehört: Apotheken sind ein fester Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Wenn jemand krank ist und Medikamente braucht, benötigt er eine wohnortnahe Apotheke. Für uns ist es daher klar, dass man die Apotheken stärken muss und die vorhandenen Strukturen nicht schwächen darf. (Beifall CDU) Wenn „Apotheke“ draufsteht, muss also auch Apotheke drin sein. Warum ist das für uns so wichtig? Es geht bei der Apotheke eben nicht um eine Supermarktkasse, und es geht auch nicht vorrangig um den gesunden Bürger, der sich einfach einmal eine Ibu 600 abholt, sondern es geht vielfach um ältere Menschen, schwerstkranke Menschen, Menschen mit einem höheren Beratungsbedarf. Eine Apotheke hilft nicht, wenn man die benötigten Medikamente nicht mehr bekommt. Wenn man heute eine Apotheke betritt, kann man sich auf verlassen, dass man auf eine Apothekerin oder Apotheker trifft, die oder der in einem aufwendigen um gelernt hat, Wechselwirkungen zu erkennen und kamente herzustellen, und auch beraten kann, wenn Medikament nicht vorrätig ist. Ohne sie dürfen bestimmte Medikamente gar nicht ausgegeben werden. Außerdem gibt es ohne die Apothekerin oder den Apotheker vor auch keine Nacht- und Notdienste mehr und nur noch geschränkte Öffnungszeiten. Wir stehen deshalb an der Seite der Apothekerinnen Apotheker in Hessen. Wir wollen sie stärken und schwächen, und deshalb muss die inhabergeführte ke vor Ort erhalten bleiben. Nur so kann eine bedarfsgerechte und fachkundige Medikamentenversorgung deckend sichergestellt werden. (Beifall CDU und SPD) Deshalb setzen wir uns gemeinsam mit den Apothekerinnen und Apothekern dafür ein. Ich freue mich sehr, sowohl die Landesapothekerkammer als auch der sche Apothekerverband Teil unseres Paktes für Gesundheit in Hessen sind. Wir werden den bestehenden und kommenden Herausforderungen nur gemeinsam begegnen können. Herr Bocklet, wenn man auf die Apotheke light sollte man in der Lage sein, Doktorarbeiten zu lesen, sich nicht allein auf die Interpretation eines Mediums lassen. Deshalb sage ich: Lesen Sie es einmal nach. (Kaya Kinkel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): haben es gelesen!) – Nein, Sie haben gelesen, was in einer Veröffentlichung über die Doktorarbeit stand. Darauf sollte man sich mein nicht verlassen, sondern man sollte sich auf das lassen, was in der Doktorarbeit steht. (Beifall CDU und SPD) Unabhängig von diesem Einschub möchte ich mich bei der CDU dafür bedanken, dass sie für die Stunde dieses Thema gewählt hat. Ich möchte mich beim gesamten Parlament dafür bedanken, dass wir mit heutigen Aktuellen Stunde ein starkes Zeichen nach senden. – Vielen Dank. (Beifall CDU und SPD)
