Frank Lortz
Vielen Dank. – Das Wort hat der Wirtschaftsminister, Staatsminister Mansoori. Bitte sehr, Kaweh. Kaweh Mansoori, Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum: Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrter Herr Mundschenk, stellvertretend für das hessische Handwerk, liebe Jungmeisterinnen und Jungmeister in der Zukunft auf der Tribüne, meine sehr verehrten Damen und Herren! Der 1. Juni war ein guter Tag für viele Handwerksbetriebe, für viele junge Menschen. Es war immer ein Defizit an Gerechtigkeit, dass Menschen, die sich für den beruflichen Bildungsweg entscheiden, die etwas leisten, die diese Prüfungen bestehen, am Ende mit Schulden in die nächste Berufsphase starten. Seit dem 1. Juni ist damit Schluss. Das zeigt, dass wir nicht nur über die Probleme reden, sondern dass wir als Koalition auch die Kraft haben, sie mit der Erhöhung der Meisterprämie auf 3.500 Euro anzupacken. (Beifall CDU und SPD) Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich will mich auch bei den Vorrednerinnen und Vorrednern dafür bedanken, dass wir offenbar eine große Einigkeit darin haben, dass sich mehr tun muss, um Menschen in einer Region für den beruflichen Bildungsweg zu begeistern, in der uns 220.000 Fachkräfte bis 2028 fehlen werden, davon zwei Drittel im Handwerk, wo viele Zukunftsfragen, beispielsweise die Wärmewende – Herr Abgeordneter Müller hat es eben angesprochen –, angepackt werden. Dafür brauchen wir hoch qualifizierte Menschen, die diesen Tätigkeiten nachgehen. Damit leistet auch die Meisterprämie von 3.500 Euro einen wichtigen Beitrag, weil sie Menschen ermutigt, die etwas leisten, weil sie Menschen belohnt, die etwas leisten, weil sie mit dafür sorgt, dass die nächste Generation von Ausbilderinnen und Ausbildern an den Markt kommt, und weil sie vor allem junge Menschen befähigt, Betriebe zu übernehmen, Betriebe zu gründen. Das sind die jungen Menschen, die wir in dieser Wirtschaft brauchen. (Beifall CDU und SPD) Das ist auch besonders, weil wir im bundesweiten Vergleich sehen können, dass es gar nicht so viele Bundesländer sind, in denen der Meister kostenfrei ist. Herr Frömmrich, ich kann verstehen, dass Sie sich ein bisschen ärgern, zumal ich am Ende zusammenfassen muss: Zehn Jahre haben die GRÜNEN in Hessen mitregiert, und der Meister war nicht kostenfrei. Jetzt ist er es, und diese Koalition hat dafür keine 100 Tage gebraucht. (Lebhafter Beifall CDU und SPD – Zuruf Frömmrich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)) Wir reden nicht nur über die Probleme, sondern wir sie auch. (Fortgesetzte Zurufe Jürgen Frömmrich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Glockenzeichen) Natürlich ist das nur eine Maßnahme von vielen, und wegen will ich auch den Appell von Herrn Abgeordneten Dr. Naas aufgreifen, dass auch mehr getan werden um junge Menschen für diesen Weg zu begeistern. Da es beispielsweise um die Frage der Berufsorientierung, nach Koalitionsvertrag künftig in allen Schulformen Rolle spielen soll. Ich will daran erinnern, dass der Kultusminister und in diesem Jahr gemeinsam auch ein Praktikumsprogramm auf den Weg gebracht haben, um in fünf Tagen erste rungen mit möglichen künftigen Ausbildungsstellen künftigen Arbeitgebern zu machen. 2.500 junge Menschen haben sich schon für dieses Programm angemeldet. sind doch konkrete Beiträge, um Menschen für den lichen Bildungsweg zu begeistern. Deswegen wollen diesen Schritt an dieser Stelle auch konsequent weitergehen, meine sehr verehrten Damen und Herren. (Beifall SPD und vereinzelt CDU) Ich will einen kleinen Ausblick geben, weil der kostenfreie Meister und die Meisterprämie natürlich nur ein Teil vielen Maßnahmen sind, um das Handwerk insgesamt stärken. Wir werden uns in den nächsten Monaten mit nem neuen Vergabe- und Tariftreuegesetz auseinandersetzen, bei dem es beispielsweise darum geht, bürokratische Hürden herunterzusetzen und damit auch die Lage Handwerksbetriebe zu stärken. Wir beschäftigen uns in der Kommission „Innovation Bau“ beispielsweise damit, wie Bauvorschriften einfacher werden können, um es am Ende auch unseren Handwerksbetrieben zu erleichtern, wieder Tätigkeiten aufzunehmen. Das sind konkrete Maßnahmen, die diese Landesregierung angeht, um unsere heimische Wirtschaft, unsere werksbetriebe zu stärken. Am Ende geht es darum, dass Verlässlichkeit für das Handwerk gibt, dass das Handwerk starke Partner in der Landespolitik braucht. Ich kann sagen: Diese Partner hat das Handwerk mit dieser on. Deswegen lassen Sie uns weiterhin aktiv für das Handwerk arbeiten. Es geht um Wohlstand, es geht um Wachstum, geht um gute bezahlte Arbeitsplätze in unserer Region, deswegen nehmen wir die Hausaufgaben an. – Dank. (Beifall CDU und SPD)
