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Frank Lortz

20.06.2024 Sitzungen 21/14

Weise Vielen Dank, Kollege Lichert. – Das Wort hat der Abgeordnete Jörg Michael Müller, CDU-Fraktion. Bitte sehr. InJ. Michael Müller (Lahn-Dill) (CDU): Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Zudass nächst einmal möchten wir uns bei denjenigen bedanken, sind, die in Hessen ausbilden. sind, (Beifall CDU und SPD) Wir möchten uns bei denjenigen bedanken, die dafür sorgen, dass unser Land Zukunft hat, dass die Wirtschaft wächst und vor allem dass Menschen einen Platz bekommen, an dem sie sich nicht nur durch Arbeit verwirklichen zählen können, sondern an dem sie auch durch Lohn und entsprechende Tätigkeit ihr Leben gestalten können. Dafür leistet das Handwerk, leisten die Ausbildungsbetriebe in Hessen einen unschätzbaren Beitrag. Dafür muss man schlichtweg sich Danke sagen. Der wesentliche Unterschied der Ausbildung im Handwerk duale Ergebnis ist, dass sie getragen ist von Menschen, die nicht staatliche Angestellte sind, sondern die das Risiko der Wirtschaft immer unmittelbar erleben und sich dem stellen müssen. Von daher ist es unendlich wichtig, dass wir das im Auge Das haben und fördern. Wir haben das seit vielen Jahren gefördert. Wir haben die Durchlässigkeit des beruflichen Bildungsbereiches mit durch dem normalen schulischen und studentischen Bildungsbereich, wie ich meine, hervorragend geschafft. Durchlässiger waren die verschiedenen Ebenen noch nie, und das ist auch ein Erfolg hessischer Bildungs- und Förderpolitik. (Beifall CDU und SPD) Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir können jetzt lange streiten. Aber wir haben gesagt: Es gibt die Aufstiegsprämie für Meister und gleichwertige Berufe – das darf man auch nie vergessen; es sind nicht nur die Handwerksbetriebe, die ausbilden, sondern andere auch. Die Gleichwertigkeit der beruflichen Chancen wollen wir durch die Aufstiegsprämie von 3.500 Euro sicherstellen. Ich glaube, das ist ein großer und guter Schritt, dafür zu sorgen, dass Menschen Lust haben, Handwerker zu werden, Lust haben, Meister zu sein, und Lust haben, dann auch selbstständig zu werden. Dazu gehören natürlich noch viele andere Faktoren. Zur Lust am Arbeiten gehört auch der Spaß am Verdienst. Insoweit müssen wir alles dafür tun, dass sich die Bedingungen für diejenigen, die sich selbstständig machen wollen, in unserem Land weiter verbessern. (Beifall CDU und SPD) Was die berufliche Bildung auszeichnet, Herr Frömmrich und andere, ist eben nicht die Vollalimentation. Die war auch nie in den Köpfen derjenigen, die dort sind, sondern es kommt immer der Tätigkeitsbereich hinzu. (Jürgen Frömmrich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das steht aber im Titel der Aktuellen Stunde!) – Lieber Kollege, ich antworte Ihnen doch nicht auf einen Titel, sondern auf das, was Sie hier vorgetragen haben. (Zuruf Jürgen Frömmrich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)) Jeder, der eine ordentliche Ausbildung bei einem Handwerksbetrieb oder einem anderen Betrieb gemacht hat, der will mit eigenem Geld tätig sein. Der möchte auch eigenes Geld einsetzen, um die Wertigkeit zu erleben. – Wir müssen es einfacher machen und die Kosten für Prüfungen, Lehrgänge und Ähnliches abfedern. Ich glaube, das ist der richtige Weg; denn zum Selbstständigsein gehört die frühe Erfahrung mit dem, was es bedeutet, selbstständig zu sein. Das heißt: nicht abhängig zu sein von staatlicher Alimentation. Deshalb ist es richtig, den Weg so zu beschreiten, wie wir ihn beschreiten, indem wir Anreize geben, indem wir fördern. Auch der Bund hat an dieser Stelle, allerdings schon seit vielen Jahren, Ersatz geliefert, indem das AusbildungsBAföG und auch das Meister-BAföG hinzukommen. Insoweit haben wir alle Möglichkeiten, dafür Sorge zu tragen, dass jedenfalls in Hessen die Menschen in der beruflichen Bildung weiterkommen. Damit ist auch keine Endstation erreicht; denn, wer Meister ist, kann – da muss man sich einmal 30 Jahre zurückdenken – studieren. Die Meisterprüfung ermöglicht es. Das ist ein Riesenschritt in Gleichwertigkeit von Ausbildung. Ich hoffe nicht, dass es zu viele machen; denn dann haben wir keine Meister mehr, die selbstständig sind. Herr Mundschenk, Sie kennen meine Kritik daran. Wir müssen dafür sorgen, dass die Handwerksbetriebe ihre Aufgaben erfüllen können. Wir brauchen nicht nur die Akademiker; denn der Akademiker, bei allem Respekt, schraubt nicht mehr am Heizungskessel. Dann ist die Wärmewende auch nur ein Traum, liebe grüne Kollegen, wenn wir sie alle akademisiert haben. Deshalb ist es gut, die berufliche Bildung zu fördern, den Meister zu fördern, die vergleichbaren Ausbildungsberufe zu fördern. (Zurufe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) In diesem Sinne ist es ein weiterer guter Schritt für hessische Bildung, für Hessen und Hessinnen. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall CDU und SPD)

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