Astrid Wallmann
Herr Staatsminister Gremmels, Sie haben das Wort zur Beantwortung. Timon Gremmels, Minister für Wissenschaft und schung, Kunst und Kultur: Sehr geehrter Herr Abgeordneter Dr. Grobe, dem schen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, und Kultur liegen diesbezüglich keine Informationen Ich kann aber unter anderem von einer Initiative von dierenden, Lehrenden und Alumni der Hochschule für sik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main berichten, die in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt zu einem Solidaritätskonzert für Israel „in Gedenken die Opfer des Terrorangriffs der Hamas“ am 29.10.2023 eingeladen haben. Hinweisen möchte ich darüber hinaus auch darauf, mein Haus und alle hessischen Hochschulen noch meiner geschätzten Vorgängerin, Frau Dorn, eine same Erklärung verabschiedet haben, in der sie sich schieden gegen Antisemitismus und für diskriminierungsfreie Hochschulen ausgesprochen haben. Die Hochschulleitungen sind sich ihrer besonderen Verantwortung wusst. An den Hochschulen gibt es vielfältige Informationsformate und Veranstaltungen zum Austausch wie gegen Antisemitismus dezidiert vorzugehen ist. Gleich bei meinem ersten Zusammentreffen mit den tungen der hessischen Hochschulen als neuer hessischer Wissenschaftsminister haben wir uns auf meinen Vorschlag hin verstärkt darum gekümmert, Anlaufstellen einzurichten bzw. Ansprechpersonen für Menschen zu benennen, die antisemitische Diskriminierung erfahren. Diese stellen sind zwischenzeitlich an allen 14 hessischen schulen eingerichtet, und sie arbeiten gut. Das erste Vernetzungstreffen der Ansprechpersonen von Antisemitismus Betroffene aller 14 Hochschulen am 13. Mai 2024 im HMWK statt. Die Rückmeldungen im Anschluss waren ausschließlich positiv. Andere desländer haben uns inzwischen nach unserem gefragt. Um dem Antisemitismus an Hochschulen aktiv entgegenzutreten und das Bewusstsein für jüdisches Leben die Geschichte und die Kultur des Judentums zu sind hochschulseitige Mitglieder der Kulturministerkonferenz und des Netzwerks jüdischer Hochschullehrender 29. Mai dieses Jahres zu einem ersten Austausch mengekommen. Das Netzwerk jüdischer Hochschullehrender hat sich im Januar 2024 als Reaktion auf den seit 7. Oktober 2023 offen zutage getretenen Antisemitismus an den Hochschulen gegründet. Dem Netzwerk mittlerweile mehr als 140 Lehrende aus Österreich, Schweiz und aus Deutschland an. Der Austausch mit Kulturministerkonferenz war auf meine Initiative hin stande gekommen und sehr fruchtbar. Darüber hinaus hat im Dezember 2023, noch unter ner Vorgängerin, die Kulturministerkonferenz den onsplan gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit“ schlossen, der den hessischen Hochschulen als Orientierung und als Leitlinie gilt.
