Dr. Daniela Sommer
Ich erteile nun Frau Abgeordneten Förster-Heldmann BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN das Wort. Bitte schön. Hildegard Förster-Heldmann (BÜNDNIS 90/DIE NEN): Sehr geehrte Frau Präsidentin, geschätzte Kolleginnen Kollegen! Ich sage jetzt nichts dazu, wie sich definiert; denn dazu ist bereits einiges gesagt worden. sage nur so viel: Das ist keine staatlich geförderte sondern staatlich geförderte – – (Zuruf) – Doch, das können Sie auch nachlesen. Ich wollte es gerade bemerken. Ich will jetzt nicht auf die Definition von Kunst eingehen, ich will nur kurz sagen: Die documenta entstand 1955. ist also selbst schon in die Jahre gekommen. Sie ist international bedeutende Kunstausstellung, die seit 1955 der schönen Landschaft von Nordhessen stattfindet. Sie immer wegweisende Dinge in Gang gebracht – und ist wichtig daran. Ich erinnere nur an die Installation den 7.000 Eichen von Joseph Beuys vor 42 Jahren. man sich das im Nachhinein anschaut, stellt man fest, das für ein Aufschlag damals war. Genau so soll es in Zukunft sein. Aber natürlich ist das schwierig, diese Aufschläge sehr politisch werden, und vor auch dann, wenn nicht der Wille da ist, dass wir debattieren. Meine sehr geschätzten Kolleginnen und Kollegen, wir uns betrachten, was in der Welt heutzutage alles ist, was aus Südamerika geworden ist, wo viele demokratische Strukturen in den vergangenen Jahrzehnten aufgelöst worden sind und wir jetzt nur noch korrupte, autokratische Staaten haben, wenn wir uns den Palästina-Konflikt anschauen, wenn wir uns die Situation in der Ukraine schauen, wenn wir uns unsere eigene Debatte in den ten drei Tagen anschauen, dann wird doch klar, dass innerhalb der documenta eine Debattenkultur brauchen, es auch zulässt, die Dinge kritisch zu betrachten, und der man die Bereitschaft dazu hat, aus kritischen Punkten zu lernen. Kunst, Als Konsequenz aus der letzten documenta hat die damalisie einmal ge Ministerin dieses Beratungsgremium eingesetzt, dessen Dis- Abschlussbericht heute schon erwähnt worden ist und der uns allen zur Verfügung steht. Da ist eines geschehen: Man hat die Verfasstheit der documenta sozusagen resilienter die gemacht. Ich zitiere: wur„In Summe ergibt die IST-Analyse das Bild einer höchst renommierten und erfolgreichen Kulturinstitution mit einem einzigartigen und klar beschreibbaren Charakter, die aber durch ihre teilweise stark inwerden formellen und uneindeutigen Strukturen sowie durch docuFunktionsstörungen in der Governance einer hohen und Fehleranfälligkeit unterliegt …“ Man hat es nun geschafft, mit großem Konsens eine neue Struktur herzustellen; deswegen bin ich sehr zuversichtangeblilich, dass es bei der nächsten documenta wieder um die Kunst geht. Natürlich ist das nur die eine Seite, sozusagen der Backstagebereich, und das, worüber wir gerade reden, ist sozusagen die Bühne. Die documenta ist längst auf die politische Bühne gehoben worden. Machen wir uns nichts vor, von da wird es mit Sicherheit auch in Zukunft große Differenzen geben. Wie wir auch heute Morgen und gestern schon gehört haben: Dissens gehört auch zur Demokratie. Zur Demokratie gehört ebenfalls, dass wir uns dieser Debatte GRÜstellen und immer bereit dazu sind. Die Kunst hat den Anspruch, anders sein zu dürfen. Aber und sie muss auch das Recht des anderen berücksichtigen. „Kunst“ Insofern bin ich eigentlich sehr zuversichtlich, dass das Ich in Zukunft besser funktionieren wird. Ich habe großen ReKunst, spekt vor der Entscheidung des Aufsichtsrates. Ich hoffe, dass sie klug ist und zum Erfolg führt. Ich hätte mir auch einen Code of Conduct vorstellen können, den zweiten sozusagen, den sich ein Kuratorenteam oder die künstlerische nur Leitung selbst auferlegt, nachdem sie gefunden worden ist. Gut, es ist anders entschieden worden. Wir alle werden mit der documenta auch aufgefordert sein, Sie sehr viel Empathie und Leidenschaft bei den Besuchen mit eine hineinzubringen. Ich glaube, die besten Voraussetzungen in sind in der Vergangenheit dafür geschaffen worden, aus hat der Konsequenz der vergangenen documenta. Deswegen das bin ich sehr zuversichtlich, dass wir das nächste Mal mehr mit Freude an der Kunst haben werden. – Vielen Dank für Ihre Wenn Aufmerksamkeit. was (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) auch wenn allem
