Frank Lortz
Frau Kollegin Dr. Sommer, vielen Dank. – Für die regierung erhält nun Frau Staatsministerin Stolz das Diana, bitte. Diana Stolz, Ministerin für Familie, Senioren, Gesundheit und Pflege: Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und ren Abgeordnete! Die Pflege ist ein Thema, das uns angeht. Oft sind es die nächsten Verwandten, die oder krankheitsbedingt manchmal ganz kurzfristig bedürftig werden. Es kann jeden von uns treffen. Das kann eine Krankheit oder ein Unfall sein. Das Leben kann viele Schicksalsschläge bereithalten. Deshalb freut es mich, dass die Fraktion dieses wichtige Thema heute auf die Agenda setzt hat. Ich möchte mich aber auch bei den Mitgliedern der Fraktion und der GRÜNEN für die jetzt zugesagte stützung bedanken. Die Landesregierung hat mit dieser Legislaturperiode die Pflege erstmals in dem eines Ministeriums sichtbar gemacht. (Beifall CDU und SPD) Das ist aber nicht nur ein Titel, sondern das ist klare Prioritätensetzung. Die Pflege ist für uns eines entscheidenden Zukunftsthemen, damit die Menschen Hessen würdevoll leben und altern können. Auch wenn wir uns hier alle über die Bedeutung Themas einig sind, geschieht die tatsächliche Pflege im Stillen und hinter verschlossenen Türen. Über te Pflegesituationen wird selten gesprochen. Die Menschen befassen sich mit dem Thema Pflege erst, ein konkreter Pflegefall eingetreten ist. Deshalb fühlen sich Pflegebedürftige und ihre Angehörigen oft alleingelassen. Das wollen wir ändern. Aufbauend auf dem Hessischen Pflegebericht werden wir ein despflegekonzept erarbeiten, mit dem wir die pflegepolitischen Maßnahmen weiterentwickeln werden. Das wir gemeinsam mit den relevanten Akteuren der tun. Denn die komplexen Herausforderungen können gemeinsam bewältigt werden. Als ehemalige kommunale Vertreterin weiß ich ganz genau um die Stärke Kommunen, Herr Pürsün. (Beifall CDU und SPD) Mehr als 80 % der Pflegebedürftigen werden zu gepflegt. Pflegende Angehörige leisten hierbei einen men Beitrag dazu, dass die Pflegebedürftigen gut sind und in ihrem ihnen vertrauten Umfeld bleiben nen. Oft gehen sie dabei über die Grenzen ihrer Belastbarkeit hinaus. Deshalb legen wir einen besonderen Fokus auf die Unterstützung und Entlastung pflegender Angehöriger. Aktuell fördern wir beispielsweise innovative Modellprojekte in Kurzzeit- und Tagespflegeeinrichtungen, mit denen die Unterstützungsangebote verbessert werden. Oftmals beginnt der Unterstützungsbedarf schon viel her. Das reicht von der Anerkennung eines Pflegegrades, über die mögliche finanzielle Unterstützung bis hin Finden eines passenden Pflegeangebots. Das Pflegesystem in Deutschland ist komplex und umfangreich. In Pflegedschungel ist es für die Pflegebedürftigen und Angehörigen nicht einfach, sich zurechtzufinden und sich ein passendes Unterstützungssystem aufzubauen. LandesWort. Hinzu kommt, dass eine auftretende Pflegebedürftigkeit selbst schon für alle Beteiligten eine emotional belastende Situation ist, die mit Verunsicherung, Sorgen und Überforderung einhergehen kann. Es ist der Landesregierung daher Sport, ein wichtiges Anliegen, in solchen Situationen von Beginn an Beratungsangebote zur Verfügung zu stellen, die OrienHer- tierung in diesem Dschungel geben. alle altersEin wichtiges Angebot hierfür sind die sogenannten Pflepflegegestützpunkte, die es inzwischen in allen hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten gibt. Hier erhalten die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen wohnortnah eine passgenaue Beratung, da man die örtlichen Angebote und Strukturen kennt. In schwierigen Fällen besteht oft ein CDUintensiverer Beratungsbedarf. Die Hilfsangebote vor Ort gekönnen oft noch besser miteinander vernetzt werden. SPDDeshalb wollen wir die Pflegestützpunkte weiterentwiUnterckeln. In ersten Modellprojekten wurde die Erweiterung Beginn der Pflegestützpunkte um ein individuelles Case- und Titel Care-Management erprobt. Das werden wir in der neuen Legislaturperiode ausbauen, und wir werden die in den Modellregionen gewonnenen Erkenntnisse für andere hessische Pflegestützpunkte nutzbar machen. Mit dieser Weieine terentwicklung werden wir die Pflegestützpunkte zu echten der Pflegekompetenzzentren ausbauen. in (Beifall CDU und SPD) dieses oft
