hessischer-landtag.de ↗

LanJohannes Marxen

AfD 15.05.2024 Sitzungen 21/9

immer Sehr geehrter Herr Präsident, sehr verehrte Damen und desweHerren! Ich möchte als Ergebnis an den Anfang stellen: Ich habe mit meinen 1,95 Meter über die Brandmauer gevorhin schaut, und wir haben entschieden, dass wir dem Antrag der CDU zustimmen. ihm Kurz etwas aus der Praxis zum Wolf. Er ist in seiner Art weltweit nicht gefährdet. Das muss man ganz einfach einmal feststellen. Er muss nicht geschont werden, von daher einmal sind das Fakten, die wir einfach an den Tag legen. Aber in dadicht besiedelten Gebieten wie in Deutschland hat der Wolf im Prinzip nichts oder nur ganz wenig zu suchen. (Beifall AfD) Eine weitere Sache, die der Wolf auslöst, ist: Er spaltet die Gesellschaft. nicht (Lisa Gnadl (SPD): Da kenne ich auch eine Partei, die das macht! – Heiterkeit CDU, SPD, BÜNDNIS zu90/DIE GRÜNEN und Freie Demokraten) Es ist doch ganz einfach so. Der Wolf als Tier spaltet die DesGesellschaft. Es gibt zwei Meinungen; es ist so – – herrscht 1. (Holger Bellino (CDU): Fühlen Sie sich betroffen? Sind Sie befangen?) – Ich bin nicht befangen. – Ich komme auf Ihre Vorfahren zurück und auch auf meine. Im letzten Jahrtausend haben unsere Vorfahren den Wolf ausgerottet. Dafür muss es einen Grund gegeben haben. (Zuruf Klaus Gagel (AfD)) Der Grund war, der Wolf hat die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt und hat die Existenzgrundlage der Weidetierhalter damals schon infrage gestellt und beeinträchtigt. Genau das wird er jetzt wieder tun. Das kann nicht sein. Man muss sich ganz einfach einmal mit dem Beuteschlagen des Wolfes beschäftigen. Einige wissen es vielleicht, andere nicht. Der Wolf hat das gleiche Beuteschema wie der Fuchs. Wenn er irgendwo eindringt, beißt er alles um sich herum tot, so lange, bis sich nichts mehr bewegt. Wenn er sich zum Beispiel wie der Luchs verhalten würde, der ein Tier schlägt, sich satt frisst, es vergräbt und am nächsten Tag wieder hingeht und weiterfrisst, bis er es aufgefressen hat, dann wäre gar nichts los. Aber die Schäden, die der Wolf durch dieses Schlagen der Weidetiere anrichtet, insbesondere der Schafe, wenn er in eine Schafherde eindringt und 20 oder 25 Schafe einfach totbeißt, ohne sie zu fressen – das kann einfach nicht sein. So etwas können wir nicht gebrauchen. (Beifall AfD – Zuruf Turgut Yüksel (SPD)) Geht man einmal vom BUND aus, dann wird der Wolf in den nächsten Jahren flächendeckend in ganz Deutschland verbreitet sein, und zwar in Hülle und Fülle. Das können wir so nicht einfach stehen lassen. Es besteht die Gefahr, dass er auch in die Städte geht und dort Beute machen wird, wo er leicht Beute findet. Er wird sich sozusagen durch Junggesellen, mit ca. 22 Monaten, die nach der Geschlechtsreife auf Wanderschaft gehen, flächendeckend in Deutschland breitmachen. Das geht überhaupt nicht. Wir laufen offenen Auges in große Probleme hinein. Jetzt kommen wir zur Lösung. Das EU-Gesetz muss gekippt werden. Der Wolf gehört ganz einfach nicht mehr geschützt. Dem Wolf gehört der gleiche Status im deutschen Jagdrecht wie dem Fuchs. Er muss bejagbar sein, er muss zu schießen sein, ohne große Anträge zu stellen, ohne Fragen zu stellen. Dann wird er auch nicht wieder ausgerottet, aber er wird in seiner Zahl immer geregelt und dezimiert sein. – Schönen Dank. (Beifall AfD)

Protokoll ↗