Astrid Wallmann
Herr Staatsminister, Sie haben das Wort. Armin Schwarz, Minister für Kultus, Bildung und Chancen: Sehr geehrter Herr Abgeordneter May, bevor ich zu Ihrer eigentlichen Frage komme, möchte ich eine kurze Vorbemerkung machen. Unsere hessischen Schulen sind bestmöglich mit ausgebildeten Lehrkräften versorgt. Die Unterrichtsgrundversorgung, also die Abdeckung der Stundentafel, liegt bei deutlich über 100 %. So stehen hessischen Schulen in Summe in diesem Schuljahr 20 % mehr Lehrkräfte mit einem entsprechenden zur Verfügung, als zur Abdeckung des Grundunterrichts notwendig wäre. Jetzt zu Ihrer eigentlichen Frage, sehr geehrter Herr Ich möchte zunächst betonen, dass Vertretungsanlässe, Schulfahrten, Wandertage oder Ähnliches, mit einem die Schulen möglichst geringen Verwaltungsaufwand erheben sind. Das Ziel der Hessischen Landesregierung es daher, dass die Erhebung vor Ort so praktikabel möglich aus einem Guss erfolgen kann. Deswegen für mich hier der Grundsatz „Gründlichkeit vor Schnelligkeit“ und vor allem der Grundsatz, möglichst wenig waltungsaufwand zu erzeugen. Wie Sie sich aufgrund der Antworten meines Amtsvorgängers, Prof. Dr. Alexander Lorz, zu diesem Thema lich erinnern können, wurde für das von mir eben beschriebene Ziel ein Projekt initiiert. Bei diesem Projekt erfasst werden, wie Schulen mit Unterrichtsstunden hen, die nicht gemäß dem Stundenplan erteilt werden nen. Dieses Projekt trug den Arbeitstitel „Vertretungskonzepte und Datenerfassung zur Unterrichtsstatistik“. für wurde ein für die Schulen leicht handhabbares sungsformat entwickelt und zusammen mit einer von Schulen erprobt. Die dabei von Schulleiterinnen Schulleitern geäußerten Anregungen und Hinweise sind die Optimierung dieser Anwendung eingeflossen. In einem nächsten Schritt wurde das angepasste Abfragesystem an 30 Schulen, verteilt auf die Schulamtsbezirke, daraufhin erprobt, ob die schulspezifischen Vertretungskonzepte und die unterschiedliche Vertretungsorganisation vor Ort mit den einzelnen Abfragekategorien der wendung ausreichend in Übereinstimmung zu bringen ren. Daher musste, dem Ziel der Landesregierung einer verwaltungsaufwandsarmen Anwendung folgend, Abfragemaske noch einmal überarbeitet werden, um die Schulen in einfacher Weise handhabbar zu sein einen möglichst geringen Verwaltungsaufwand zu zieren. Als ehemaliger Lehrer bin ich mir an der Stelle sicher, dass die Lehrkräfte das zu honorieren wissen, ich weiß, dass wir da eine große Verantwortung tragen. Zudem haben die die Regierung tragenden Fraktionen Landesregierung im Koalitionsvertrag den Auftrag die zentrale Beschaffung und Bereitstellung eines Programms zu prüfen, das in seinem Funktionsumfang eine Unterrichts- bzw. Stundenplanvertretungsverwaltung beinhaltet. Die Bereitstellung eines solchen Programms bislang Aufgabe des Schulträgers. Mit Blick auf die schen und fachlichen Anforderungen wird derzeit welchen Umfang das neue digitale Programm haben Im Rahmen dieser Prüfung wird ein Aspekt sein, inwiefern auch der Umfang der Vertretungsanlässe an Schulen eben jenes Programm erfasst werden kann. Sollte Prüfung zu dem Ergebnis kommen, dass das Land ein sprechendes Programm zentral beschaffen und bereitstellen kann, das – ohne zusätzlichen Aufwand für die Lehrkräfte – auch Auskunft über den Umfang von Vertretungsanlässen gibt, werden wir das Vorhaben weiterführen. den Präsidentin Astrid Wallmann: über Lehramt Für eine Nachfrage hat sich der Abgeordnete May zu Wort gemeldet. Bitte schön.
