Astrid Wallmann
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Bevor ich 8. Plenarsitzung des Hessischen Landtages eröffne, me ich zu einer lieb gewonnenen Tradition im Hessischen Landtag: der Begrüßung des amtierenden Hessentagspaares und des Bürgermeisters der Hessentagsstadt. (Allgemeiner Beifall) Amtliche Mitteilungen Es ist mir und es ist uns eine ganz besondere heute im Hessischen Landtag das diesjährige Hessentagspaar, Frau Franziska Wathling und Herrn Kevin Wathling, begrüßen zu dürfen, das den 61. Hessentag unter dem to „Eine Stadt voller Leben“ in der Zeit vom 24. Mai 2. Juni 2024 in Fritzlar vertreten wird. (Allgemeiner Beifall) Sie sind auch nicht allein gekommen. Sie werden vom Fritzlarer Bürgermeister Hartmut Spogat. Seien uns alle drei sehr herzlich willkommen. Schön, dass heute hier sind. (Allgemeiner Beifall) Ich glaube, Sie merken es auch: Der Hessische spürt eine große Verbundenheit mit dem Hessentag. Gerade in Zeiten großer Herausforderungen und vieler sen sehnen sich die Menschen nach Zusammenhalt Verbundenheit. Diesem Gedanken folgt seit jeher der sentag, das Fest der Hessinnen und Hessen sowie die dazugehören wollen. Der Hessentag ist ein schaftsbildendes, friedliches und fröhliches Großereignis, das zehn Tage lang mehrere Hunderttausend Menschen zusammenbringt. Ich wünsche mir und ich wünsche uns len, dass es auch in diesem Jahr wieder ein unbeschwertes Fest bei bestem Wetter wird. (Allgemeiner Beifall) Nun darf ich Ihnen, lieber Herr Bürgermeister Spogat, ein Grußwort das Wort erteilen. Bitte schön, Sie haben Wort. Hartmut Spogat, Bürgermeister der Hessentagsstadt Fritzlar: Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin, lieber Herr terpräsident, verehrte Abgeordnete des Hohen Hauses Gäste! Auch wir danken sehr herzlich, dass wir heute vor Ihnen sprechen dürfen und die Einladung für den Hessentag in der Dom- und Kaiserstadt aussprechen fen, eine mittelalterliche Stadt in Nordhessen. Das sage bewusst den Südhessen. Sie fahren 2:05 Stunden, wenn in einem flotten Fahrzeug unterwegs sind. Ansonsten ich auch sagen: Wir sind gut angebunden. Wir sind in Fritzlar der Hessentag der kurzen Wege. Das wichtig zu wissen, wenn wir zusammenkommen Wie Sie es eben formuliert haben: Der Hessentag Fritzlar auf andere Beine gestellt worden. Er ist ein haltiger Hessentag, er wird kurze Wege haben, und Menschen sollen im Vordergrund stehen. Wir wollen dem 61. Hessentag einen Ort der Begegnung schaffen. Vor 50 Jahren durften wir schon einmal den Hessentag feiern, 1974, und in neun Tagen ist es so weit. Da wir Sie alle bei uns in den Ederauen wiedersehen, im Treffpunkt Hessen in der ehemaligen Landesausstellung, dort, wo Sie die Kontakte mit den Bürgern führen können, führen wollen und auch führen müssen. Das ist in dieser Zeit besonders wichtig. Wir haben Veranstaltungsflächen die in den Ederauen, eingebunden in das schöne Grün, das wir komjetzt im Monat Mai entdecken dürfen. Dann kommen Sie bitte in unsere historische Altstadt, 1.300 Jahre alt. Das war für uns vor fünf Jahren der Anlass, uns wiederum um den Hessentag zu bewerben. Es ist gelungen. Wir sind in den Planungen so weit, dass wir Freude, nur noch Pfingsten arbeiten müssen, und dann sind die Feiertage herum. Dann können wir auch sagen, es kann losgehen. MotWir freuen uns alle auf Sie. Sie werden sehen, die „Stadt bis voller Leben“ hat viel zu bieten. Auch mit Bus und Bahn können Sie gut anreisen. Ich sage Ihnen, nach einem stressigen Tag oder der Kabinettsitzung, die Sie bei uns in der Stadthalle durchführen werden, werden Sie ungefähr begleitet 220 Meter zum Weindorf haben. Wenn Sie dann noch in Sie die Stadtmitte gehen, noch einmal 300 Meter, sind Sie im Sie Bierdorf und dann beim Rathaus. Da arbeite ich. Von daher: Uns geht es in Fritzlar gut. Wir leben in Nordhessen in einem ländlichen Raum; das werden Sie feststelLandtag len. Liebe Frau Landtagspräsidentin, Sie haben eine anstrenKri- gende Sitzungswoche vor sich. Wir werden Ihnen die Ahle und Wurscht näherbringen. Die Ahle Wurscht ist ein geschützHes- tes Produkt, eine lokale Marke in Nordhessen, mit einer aller, besonderen Rezeptur. Wir werden dort mit dem Deutschen gemein- Fleischer-Verband auch eine Preisverleihung vornehmen. Liebe Frau Wallmann, ich möchte Ihnen, weil Sie die Sitzung leiten müssen – bei 133 Abgeordneten braucht man alin den nächsten Tagen viel Kraft –, erst einmal die Ahle Wurscht überreichen. Viel Kraft dabei und guten Erfolg, (Allgemeiner Beifall) ein kleiner Gruß von den Fleischern Nordhessens, von den für Fleischern in der Region Fritzlar. das Für Sie, sehr geehrte Abgeordnete, wird hier ein Notizblock hinterlegt, sodass Sie sich Ihre Notizen zum Hessentag machen können, mit dem sympathischen Blick unseres Hessentagspaares, also dem Gesicht des Hessentagspaares, und der Stadt Fritzlar. Natürlich liegt auch ein nachhaltiger Kugelschreiber – auch daran haben wir gedacht – für Sie Minisund bereit als Einladung, ab dem 24. Mai mindestens zehn hier Tage bei uns zu bleiben. 61. Wenn Sie fleißig sind und uns helfen wollen: Am elften dürTag ist das Helferfest. Da dürfen Sie auch gerne kommen. ich Sie Die „Stadt voller Leben“ freut sich auf Sie. Wir freuen uns, darf Sie in Fritzlar begrüßen zu dürfen. Vielen Dank, dass wir heute hier sein und Werbung machen dürfen für unseren Hessentag in der „Stadt voller Leben“. – Herzlichen Dank. ist wollen. (Anhaltender lebhafter Beifall) ist in nachdie Präsidentin Astrid Wallmann: auf Vielen Dank, lieber Herr Bürgermeister Spogat. Das war ein sehr gelungener Werbeblock. Wir haben es, glaube ich, alle verstanden: Ab dem 24. Mai führen alle Wege nach wollen Fritzlar. Wir freuen uns, wenn wir dort sein können. Wir werden uns dort alle wiedersehen. Ganz herzlichen Dank für Ihr Grußwort. Jetzt darf ich das Hessentagspaar ebenfalls um sein Grußwort bitten. Liebe Frau Wathling, lieber Herr Wathling, Sie haben das Wort. (Beifall) Kevin Wathling: Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, sehr geehrte Damen und Herren hier im Landtag, liebe Gäste! Auch wir freuen uns sehr, dass wir als Hessentagspaar heute bei Ihnen zu Gast sein dürfen und damit kurz vor dem großen Landesfest sozusagen die perfekte Möglichkeit haben, noch einmal Werbung zu machen. Vielen Dank für die Einladung. Franziska Wathling: Nun hat Ihnen die Landtagspräsidentin zwar schon unsere Namen genannt. Aber als offizielle Repräsentanten des Hessentages in Fritzlar sind wir gerne bereit, auch noch ein bisschen aus dem privaten Nähkästchen zu plaudern und etwas von uns zu erzählen. Wie Sie nun schon wissen, sind wir Kevin und Franziska Wathling. In Bezug auf unsere aktuelle Nebentätigkeit gibt es allerdings eine kleine Besonderheit, und zwar sind wir im richtigen Leben auch ein Ehepaar. (Beifall) Kevin Wathling: Wir stammen aus Fritzlar bzw. einem nur wenige Kilometer entfernten Ort und sind mit dieser wunderschönen Stadt von Kindertagen an tief verbunden. Mittlerweile haben wir selbst eine Familie gegründet und leben natürlich in Fritzlar. Die traditionsreiche und dennoch moderne Kleinstadt mit ihrem historischen Marktplatz, stattlichen Fachwerkhäusern, dem imposanten Dom und natürlich all unseren Verwandten, Freunden und Bekannten liegt uns einfach am Herzen. Von daher mussten wir auch nicht lange überlegen, als der Aufruf zur Bewerbung als Hessentagspaar erfolgte. Wir haben es getan, und deswegen stehen wir heute vor Ihnen als Hessentagspaar der Stadt Fritzlar. (Beifall) Franziska Wathling: Für uns stellt sich dieses Amt als eine große Ehre dar, und die sich daraus ergebenden Pflichten nehmen wir natürlich gerne wahr. Hierzu zählt auch das Tragen der Spitzbetzeltracht, die wir beim heutigen Besuch natürlich auch angezogen haben. Dabei handelt es sich um eine regionale dörfliche Bekleidung, die im 19. Jahrhundert in Niederhessen und unter anderem auch im Altkreis Fritzlar-Homberg und in den Randgebieten getragen wurde. Ihren Namen verdankt diese Tracht der Kopfbedeckung, der Spitzbetzel. Kevin Wathling: Wissen Sie, wo unsere Tracht am allerbesten zur Geltung kommt? Sie werden es ahnen, richtig: in unserer Heimatstadt Fritzlar, inmitten der beeindruckenden Fachwerkkulisse. Das wäre also schon ein guter Grund, um den Weg nach Nordhessen anzutreten. Aber es gibt noch zwei weitere. Wissen Sie, was das Beste daran ist? Sie können alle drei Dinge miteinander in Einklang bringen; denn im Zeitraum vom 24. Mai bis zum 2. Juni können Sie uns in dieser wunderschönen Tracht beim Hessentag und den Feierlichkeiten zum 1.300. Jubiläum der Stadt Fritzlar begutachten. Wir meinen, das sind wirklich sehr gute Gründe, um die kurze Reise aus dem beschaulichen Wiesbaden nach Nordhessen auf sich zu nehmen. Oder etwa nicht? (Heiterkeit und Beifall) Franziska Wathling: Sehr verehrte Damen und Herren, wir laden Sie ganz herzlich in die Dom- und Kaiserstadt Fritzlar ein, um gemeinsam mit Ihnen, ganz vielen anderen Menschen aus Hessen und den angrenzenden Bundesländern zehn Tage lang feiern zu können. Kommen Sie, und beurteilen Sie selbst, ob unser Motto zutreffend ist: Fritzlar, „eine Stadt voller Leben“. – Vielen Dank. (Anhaltender lebhafter Beifall)
