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Heike Hofmann

12.03.2024 Sitzungen 21/5

Vielen Dank für diese Frage; denn sie ermöglicht es mir, zu ergänzend darzustellen, in welcher Fülle und mit welcher Verstärkung die neue Landesregierung den Diskriminieselbst rungsschutz verfolgt. Zum einen darf ich darauf hinweisen, dass wir die Antidiskriminierungskampagne „Hessen. Da geht noch was“ fortgeführt haben. Ich weiß nicht, ob Ihnen die entsprechende Präsentation im Netz, die ich sehr gelungen finde, aufgefallen ist. Da haben wir neue Schwerpunkte ausgebildet, etwa die Bekämpfung des Rassismus, der Altersdiskriminierung, des Antisemitismus und des Sexismus. Aber auch queerfeindliche Aktivitäten sowie die Themen Mobilität und Barrierefreiheit werden näher in den Blick genommen. Wir werden die Antidiskriminierungskampagne auch mit Antidiskriminierungstrainings fortführen. Diese Trainings werden für Vereine, gemeinnützige Gruppen und Initiativen kostenfrei angeboten, um eine möglichst große Bandbreite von Gruppen und Personen zu erreichen. Dies erfolgt auch in den sogenannten Adi-Netzen. Uns ist es insbesondere wichtig, auch den ländlichen Raum in den Blick zu nehmen. Ich durfte am Montag dieser Woche bei einer Veranstaltung unseres Pilotprojekts „Queere Jugendliche im ländlichen Raum“ dabei sein, und wir werden diese gelungenen Projekte weiterhin unterstützen. Wir werden den Hessischen Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt fortschreiben und dabei alle Beteiligten und die ganze Community mitnehmen. Wir werden das Verfahren zur Verleihung des Hessischen Preis für Lesbische Sichtbarkeit fortführen. Zudem wird der Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt wissenschaftlich evaluiert. Dies ist nur eine Auswahl zentraler Punkte, die wir bei der Antidiskriminierungsarbeit fortführen, verstetigen und vor allen Dingen stärken. Ich sage Ihnen deutlich: Die Landesregierung ist sehr stolz auf diese Arbeit. (Beifall SPD und vereinzelt CDU)

Protokoll ↗