buergerschaft.de ↗

Dr. Joachim Körner

AfD 2:22 min Sitzungen 23/31

Sehr geehrter Präsident. Meine sehr geehrten Damen und Herren. Wärmepumpen sind eine Möglichkeit zu heizen. Der Eigentümer sollte jedoch selbst entscheiden können, welche Heizung er wählt. Das auch, weil die Energiewende dem Klima nicht nützt. Die Menge an CO2, die eingespart wird, ist dazu viel zu gering. Wärmepumpen insofern bestechend, weil man lediglich circa die Hälfte der erforderlichen Wärmemenge als Stromenergie für die Pumpen benötigt. Dennoch verbrauchen die Wärmepumpen viel Strom. Nach Auskunft des Senats sind 46 Millionen Quadratmeter Wohn- und Büroflächen für die Heizung mit Wärmepumpen vorgesehen. Dafür benötigt man einen Strombedarf von circa 2,3 Gigawatt für Wärmepumpen an kalten Tagen. Der Bedarf ist so groß, wie ich schon ausgeführt habe, dass ein riesiger Wärmespeicher von 400 Megawattstunden, wie in Bergedorf geplant, bei diesem Verbrauch, in circa zehn Minuten leer ist. Wenn es an kalten Wintertagen dann noch diesig ist und kein Wind weht, liefern Sonnen- und Windenergie keinen Strom. Da wird zuverlässige konventionelle Energie benötigt, wenn die Menschen nicht frieren sollen. Eine derartige Zeit kann schon mal 14 Tage dauern und nicht nur zehn Minuten. Das Fördern von Wärmepumpen ist unverantwortlich, wenn sie nicht für genügend und sicher verfügbaren Strom sorgen. Das gilt für das Heizen, aber auch für andere dringlichen Aufgaben. Auch der Transport. also ausreichende Netzleistung, ist zu gewährleisten. Der Preis muss ebenfalls vergleichsweise günstig und tragbar sein, sonst schaden sie den Bürgern. Wir halten deshalb die aktuelle Energiepolitik für gefährlich und den massiven Ausbau der Wärmepumpen für äußert risikoreich. Vielen Dank.

Alle Reden von Dr. Joachim Körner Rede ansehen ↗