buergerschaft.de ↗

Julian Herrmann

CDU 1:56 min Sitzungen 23/31

Ja, sehr geehrtes Präsidium, liebe Kolleginnen und Kollegen. Also man merkt, von der Linkspartei kommt nichts außer Sozialismus jetzt. Und vor allem, was besonders auffällt, kein einziges Wort zu dem Thema Antisemitismus. Das ist auch schon auffälliges Schweigen. Und selbstverständlich haben Unternehmer Angst vor der Linkspartei in Berlin. Das sind keine gebildeten Gespenster, keine roten Geister, die wir jagen. Ich kann Ihnen gerne mal den Titel vorlesen, was "Gründerszene" direkt nach der Wahl getitelt hat: "Diese Stadt hat die Start-up-Szene nicht verdient." Und Sie finden haufenweise solcher Zitate von Berliner Gründerinnen und Gründern. Also von daher, das hier so abzutun, als würden wir irgendwelche Gespenster jagen, ist wirklich Schwachsinn. Und Frau Botzenhart, zum Thema Solidarität, weil Sie das ja so hochgehalten haben. Also eins will ich schon feststellen, ich bin gewählt hier für die Hamburgische Bürgerschaft und nicht für das Berliner Abgeordnetenhaus und ich mache Politik für Hamburg. Weil ich Politik für Hamburg mache und weil ich ein Interesse daran habe, dass unsere Stadt wächst. Wir haben mal gesagt, die wachsende Stadt, das war mal das Motto, und das nehme ich mir hier gerne auch wieder zu eigen. Denn mein Ziel ist es, dass wir unternehmerisch nach vorne kommen. Und wir sind zuletzt ein bisschen wieder gewachsen, was die Start-up-Gründung angeht. Das war aber vor allem ein Wiederaufholen des vorherigen Abwärtstrends, also ehrlicherweise kein echtes Wachstum, sondern das Aufholen oder das Wiederkehr der Stagnation. Und von daher finde ich es genau richtig, wenn wir als Hamburgerinnen und Hamburger und hier dann auch als CDU-Bürgerschaftsfraktion, Werbung für unseren Standort machen. Das ist gelebter Lokalpatriotismus und vor allem gelebter Föderalismus und föderaler Wettbewerb. Das gehört zur Bundesrepublik dazu. Danke.

Alle Reden von Julian Herrmann Rede ansehen ↗