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Dr. Joachim Körner

AfD 2:13 min Sitzungen 23/30

Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren. Das Heizen mit Wärmepumpen kann grundsätzlich sinnvoll sein. Verlockend ist insbesondere, dass man lediglich circa die Hälfte der erforderlichen Wärmeenergie als Stromenergie für die Pumpen benötigt. Der eigentliche Pferdefuß ist die Verfügbarkeit des Stroms. Dann, wenn die Stromerzeugung massiv auf unsichere Energieformen wie Sonnen- und Windenergie umgestellt wird. An wirklich kalten Wintertagen mit Temperatur von -15 Grad oder kälter und wenn es dann auch noch diesig ist und kein Wind weht, liefert diese Stromerzeugung keinen Strom. Dann müssen die Menschen frieren, es sei denn, es gibt sicheren Strom aus zuverlässigen Quellen. Eine derartige Zeit kann schon mal 14 Tage oder länger dauern. Wie viel Strom ist dann alleine dafür in Hamburg nötig? Der Senat hat auf Anfrage mitgeteilt, dass circa 28 Millionen Quadratmeter Wohnen und 18 Millionen Quadratmeter Büroflächen seien für die Beheizung mit Wärmepumpen vorgesehen, also insgesamt 46 Millionen Quadratmeter. Wie hoch ist dann die erforderliche Stromleistung, um diese Flächen mit Wärmepumpen zu beheizen? Die Heizlast beträgt bei kalten Außentemperaturen für die meisten Räume 0,1 Kilowatt pro Quadratmeter. Die Wärmepumpe benötigt die Hälfte. Daraus errechnet sich der Strombedarf für Wärmepumpen auf circa 2,3 Gigawatt. Zum Vergleich, ein riesiger Energiespeicher von 400 Megawattstunden, wie in Bergedorf geplant, ist bei einem Verbrauch dieser Leistung in zehn Minuten leer. Danke.

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