Alexander Mohrenberg
Meine Damen und Herren, wir haben heute viel darüber debattiert, was gut läuft und was noch besser laufen könnte, aber was besonders gut, haushalterisch schon fast zu gut läuft, das ist der Wärmepumpenausbau in dieser Stadt und das ist die Wärmepumpenförderung. Das ist ein großartiges Signal, das zeigt, dass viel mehr Menschen, als wir dachten, sogar noch mitmachen wollen. Ich will jetzt mal in Zahlen runterbrechen. 2024 waren das so bummelig 60 Anlagen im Monat, im Jahr darauf über 130 und allein im letzten Quartal hatten wir fast 500 Anmeldungen. Und das jetzige Quartal, was heute endet, soll noch besser gelaufen sein, da haben wir die Zahlen nur noch nicht. Das heißt, wir sehen, die Hamburgerinnen und Hamburger wollen mitmachen, das ist gut. Das heißt aber auch, dass die Anfang des Jahres überlegte Fördersumme, die wir für den Wärmepumpeneinbau haben, sich langsam dem Ende nähert. Und ich muss sagen, das ist eine Sache von Planungssicherheit. Wir als Stadt haben versprochen, anders als der Bund, der regelmäßig mal neu debattiert, wie er erneuerbare Energien fördern will, dass wir Eigentümer, die umsteigen wollen, Planungssicherheit für dieses Jahr geben wollen. Und deswegen gehört es dazu, dass, wenn etwas so gut läuft, dass es drei Monate vorher schon fast leer ist, dass wir es bis zum Ende des Jahres auch aufstocken. Und genau darum geht's in diesem Antrag, dass wir das Wärmepumpenförderprogramm noch mal aufstocken wollen in Hamburg, damit es auf jeden Fall bis Ende des Jahres auch hält und damit alle, die Lust haben, bei der Wärme- und Energiewende mitzumachen, das auch machen können, unabhängig davon, dass ihre Nachbarn vielleicht noch ein bisschen schneller waren. Es ist auch so, und das ist mir ganz wichtig, wir debattieren oft über bezahlbare Mieten, bezahlbares Wohnen. Das ist eine sehr konkrete Maßnahme, weil einerseits unterstützen wir natürlich Eigentümer:innen bei ihrer Wärmepumpe, aber wer Mieterin oder Mieter ist, der weiß, Wärmepumpen sind oft günstiger bei den Betriebskosten im Monat, aber die Anlagenkosten sind noch teilweise relativ hoch. Das heißt, mit jeder Möglichkeit, hier eine Wärmepumpe auch in einem Mehrfamilienhaus zu unterstützen, reduzieren wir die umlagefähigen Modernisierungsmittel. Das heißt, wir sorgen dafür, dass die Mietnebenkosten nicht so doll steigen, sondern wir das damit im Rahmen halten können. Und gleichzeitig profitieren Mieter:innen dann von günstigeren Wärmekosten. Das heißt, das ist eine konkrete Maßnahme, um Wohnen in Hamburg bezahlbar zu machen. Baris, du darfst jetzt klatschen. Und genau deshalb bitten wir um die Unterstützung. Lassen Sie uns allen Hamburgern, die umsteigen wollen, bis Ende des Jahres auf jeden Fall Planungssicherheit geben. Frau Nerlich hat's gesagt, nächstes Jahr müssen wir noch genauer hingucken vielleicht, an wen wir das alles vergeben. Aber alle, die dieses Jahr umsteigen wollen, sollten das machen können. Das ist eine gute Maßnahme. Lassen Sie uns sie durchziehen! Vielen Dank.
