Melanie Nerlich
Ja, sehr geehrtes Präsidium, sehr geehrte Damen und Herren! Zu später Stunde kommen wir jetzt noch mal zu einem positiven Thema, denn in Hamburg wird immer mehr gepumpt. Und das nicht nur im Gym, sondern auch in den Heizungskellern, denn im Jahr 2025 wurden monatlich mehr als doppelt so viele Wärmepumpen in Hamburg angemeldet wie im Jahr vorher. Das ist eine gute Nachricht. Das zeigt, dass die Hamburgerinnen und Hamburger sich auf den Weg gemacht haben in die Zukunft, und die Zukunft ist erneuerbar. Diesen positiven Trend unterstützen wir hier in Hamburg besonders, nämlich mit der Hamburger Heizungsförderung. In diesem Programm gewährt die Stadt Hamburg ihren Bürger:innen zusätzlich zur Bundesförderung noch einen 20-prozentigen Kostenzuschuss für die Wärmepumpe, sofern nicht schon der Einkommensbonus der Bundesförderung greift. Das ist im Vergleich zu anderen Bundesländern besonders attraktiv. Und zwar so attraktiv, dass uns diese Förderung mittlerweile geradezu aus den Händen gerissen wird. Auch hier hat sich die Antragszahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt. Ich möchte mich daher ausdrücklich bei unserem Senat bedanken – der ist ja noch da –, dem es gelungen ist, hier eine kurzfristige Lösung zu finden und den Fördertopf jetzt mit 6 Millionen Euro aufzustocken, um die Hamburger Heizungsförderung für die nächsten Monate abzusichern. Vielen Dank. Die Änderung auf Bundesebene in den Förderprogrammen macht auch eine Anpassung der Hamburger Förderung erforderlich. Das wollen wir ebenfalls mit diesem Antrag anstoßen. Diese Evaluierung wollen wir auch dafür nutzen, um zu gucken, wie die Hamburger Heizungsförderung mittelseitig noch effizienter aufgestellt werden kann und wie sie noch zielgenauer aufgestellt werden kann, um wirklich den Menschen zugutezukommen, die nicht so viel Einkommen haben und auf eine finanzielle Förderung durch den Staat angewiesen sind. Denn in Hamburg wollen wir erneuerbare Wärme für alle ermöglichen. Vielen Dank.
