Peggy Heitmann
Sehr geehrtes Präsidium, sehr geehrte Damen und Herren. Wir stimmen Ihrem Antrag in der Hinsicht zu, dass der Tierschutz unterfinanziert ist. Tiertafeln haben oft nicht genug Futter. Taubenställe in den Bezirken werden trotz der Bitten von Tierschützern nicht erstellt. In den Bezirken weigern Sie sich übrigens auch, hier Die Linke, dafür zu stimmen, dass es den Tauben in dieser Stadt besser geht. Tierheime klagen genauso, aber die Versorgung von Haustieren ist die originäre Aufgabe der Stadt. Dieser muss sie nachkommen, unabhängig davon und zwar völlig unabhängig davon, wie hoch die Hundesteuer ist. Deswegen lehnen wir auch eine Erhöhung der Hundesteuer natürlich kategorisch ab. Die Möglichkeit zu sparen, um mehr Geld für den Tierschutz zu haben, gibt es auch in diesem kommenden Haushalt. Nur davon wollen Sie ja nichts hören. Man kann sehr gut beim Sozialhaushalt sparen, und vor allem bei Ihrem politischen Umfeld ist sehr viel Geld drin. Durch Ihren Antrag sollen aber – und das ist wohl der Hit an der ganzen Geschichte hier – gemeinnützige Organisationen unterstützt werden. Und ich ahne da, dass dort wieder das politische Umfeld profitieren soll. Nicht die Tiere profitieren von Ihrem Antrag, sondern Sie. Und deswegen lehnen wir ihn hier und heute ab.
