Sandro Kappe
Sehr geehrte Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Lieber Herr Jersch, liebe Frau Quast! Ich glaube, wenn wir den Antrag richtig lesen und das mal zu Ende denken, Frau Quast, fordert Herr Jersch was anderes: Er fordert die Erhöhung der Hundesteuer. Weil Herr Jersch sagt, er möchte die Einnahmen nutzen, um die Ausgaben zu tragen. Und jetzt gucken Sie sich doch mal die Einnahmen an. Auch mit Ihrer Erhöhung zum 1. Januar 2027 kommen 7,4 Millionen Euro Hundesteuer prognostiziert rein. Alleine fürs Tierheim geben wir 5,9 Millionen aus. Dann möchte Herr Jersch die Wildtierstation bezahlen. Herr Jersch möchte die Tauben bezahlen. Der Hundekontrolldienst muss bezahlt werden. Das sind zehn Mitarbeiter. Frau Quast, Sie wissen, wie teuer das ist. Dann müssten die Nutrias bearbeitet werden, die Wildtiere, das Wolfsmanagement... Und dann sage ich eins, Frau Quast: Dann reicht das nicht. Und Herr Jersch schreibt in seinen Antrag, eine "dauerhafte Finanzierungszusage ermöglichen". Das kann ja nur bedeuten, dass er die Einnahmen erhöhen möchte, weil sonst ist es ja Schwachsinn. Weil ich sage, das, was ich von der Hundesteuer bekomme, nehme ich fest und lege da noch was drauf, wie es jetzt passiert. Somit muss ich davon ausgehen, dass, wenn ich diesen Antrag zu Ende lese, dass die Linken für alle Leute eine Erhöhung der Hundesteuer fordern. Das möchten wir definitiv nicht, deswegen lehnen wir diesen Antrag ab.
