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Anja Quast

SPD 1:55 min Sitzungen 23/29

Vielen Dank, Herr Präsident. Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir haben ja schon vor ein paar Wochen darüber gesprochen, dass Hamburg führend ist bei der Digitalisierung in Deutschland. Und dieses ist ein Projekt des digitalen Zwillings, was das sehr gut veranschaulicht. Frau Kern hat das eben schon mal beschrieben, was ein digitaler Zwilling ist. Und wenn Sie sich das mal ansehen wollen, die Internetseite, die der Senat dafür zur Verfügung stellt, die lässt eigentlich keine Wünsche übrig. Da gibt es Erklärfilme, da gibt es Infoseiten noch und nöcher, da gibt es sogar ein Glossar, wo jede einzelne Vokabel, die damit zu tun hat, erklärt wird. Also die ist schon sehenswert, diese Internetseite. Und trotzdem sind wir der Meinung, auch wenn es diese Infos schon gibt, dass es gut wäre, wenn das gesamte Projekt noch mal den Bezirken vorgestellt wird, wenn die Bezirke noch mal sehr genau sich angucken können, was eigentlich sie da genau planen können. Ich habe ein bisschen an Herrn Kappe gedacht, der leider mir nicht zuhört, immer noch nicht zuhört. Schade. Vielleicht kann man sogar simulieren, was passiert, nicht nur, wenn man einen Baum pflanzt, sondern wenn man einen Baum abholzt. Wie viel CO2 geht dann verloren und wie viele Bäume muss man dann am Ende pflanzen, um diese Ergebnisse dann wettmachen zu können? Und so gibt es viele verschiedene Bereiche. Ich denke insbesondere auch an die Sozialraumplanung, die noch nicht so im Fokus dieser digitalen Zwillinge ist. Bisher geht es doch eher um Bauprojekte, weil natürlich das Füttern dieser einzelnen Bausteine sehr viel leichter ist, wenn es um Hard Facts geht und nicht darum, welche Personen werden eine Einrichtung nutzen. Aber ich glaube, auch in der Sozialraumplanung wird man die digitalen Zwillinge in Zukunft gut nutzen können. Und deshalb ist es ein rundum guter Antrag, dass wir den Bezirken das vorstellen, und damit die Bezirke dann in die Nutzung gehen können. Danke schön.

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