Xenija Melnik-Üzüm
Ja, verehrtes Präsidium, liebe Hamburgerinnen und Hamburger. Wie bereits anfangs debattiert und wo wir uns einig sein können: Antisemitismus muss konsequent bekämpft werden, sei es auf Hochschulen, in den sozialen Medien oder auf offener Straße. Umso wichtiger finden wir die Rolle der Antisemitismusbeauftragten und gratulieren Dr. Anna von Villiez zur Bestellung! Sie ist auch eine hervorragende Wahl, denn sie bringt fachliche Expertise, Erfahrungen in der historisch-politischen Bildungsarbeit und wichtige Bezüge zur jüdischen Stadtgesellschaft mit. Wir sind zuversichtlich, dass sie ihre Aufgabe und Erwartungen erfüllen wird. Ich möchte auch hier noch einmal betonen, dass für die Bekämpfung von Antisemitismus eine enge Zusammenarbeit mit beiden jüdischen Gemeinden, mit Initiativen, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik nötig ist. Weiterhin müssen Präventionsmaßnahmen, Aufklärung und Sanktionen betrieben werden, damit Jüdinnen und Juden in unserer Stadt frei von Diskriminierung, Bedrohung und Gewalt leben können. Wir wünschen Frau Dr. Anna von Villiez für diese wichtige Arbeit viel Erfolg und freuen uns auf gute Zusammenarbeit. Vielen Dank.
