Robert Risch
Ich habe die Debatte nicht angemeldet. Sehr geehrter Präsident, meine Damen und Herren. Heute geht es um die Versorgungssicherheit bei Energie. Energie ist der Anfang von allem. In der Schöpfungsgeschichte heißt es: "Es werde Licht." In der Physik heißt es, es begann mit einem Urknall. Und in der Produktion brauche ich für jede Materialumformung oder für... Das ist nicht von ChatGPT, das habe ich selber geschrieben. ...oder für jede stoffliche Umsetzung in der Chemie Energie. Darum ist die... Ja, ich bin Ingenieur, genau. Darum ist die zuverlässige Bereitstellung von Energie auch so enorm wichtig für ein Industrieland. Und die ausreichende Bereitstellung von Energie unterscheidet ein Industrieland von einem Schwellenland. In einem Schwellenland herrscht Energiemangel. Leider haben wir in den letzten Jahren diverse Fehlentscheidungen getroffen, die dazu führten, dass immer mehr Energieinfrastruktur abgerissen wurde. Das ist schlecht für die Versorgungssicherheit. Zum Beispiel hat Rot-Grün in Hamburg Moorburg das supernagelneue Kohlekraftwerk mit Auflagen sabotiert und am Ende plattmachen lassen. Ein anderes Beispiel war das Werk von Frau Merkel von der CDU: die Stilllegung der Kernkraftwerke nach dem Reaktorunfall in Fukushima. Durch die Wassermassen des Tsunamis sind 20.000 Menschen gestorben. Durch den Reaktorunfall verstarb ein paar Jahre später ein Reaktor-Mitarbeiter. Kernreaktoren sind anscheinend eine sehr risikoarme Technologie. Aber es war der Anlass, hier in Deutschland alle Reaktoren stillzulegen – von Frau Merkel, von der CDU. Schlecht für die Versorgungssicherheit. Nun schlägt die CDU vor, dass man auch die Verteilung der elektrischen Energie in den Blick nimmt. Das ist nicht falsch, aber es bekämpft nur die Symptome. Es überrascht nicht, dass die Hamburger Energienetze kürzlich ein Verfahren mit dem Namen Fair Grid gestartet haben. Das klingt nach Sozialismus, und das ist es auch. Es ist Energiesozialismus, wo knappe Ressourcen fair verteilt werden müssen, statt sie bedarfsgerecht bereitzustellen. Wir müssen eine volle 180-Grad-Wende bei der Energiepolitik einleiten. Statt den Mangel zu verwalten und sich Gedanken zu machen, wie man den Mangel fair verteilt, - muss die Erzeugung ausgebaut werden, - <i>Die Netze!</i> so wie früher Deutschland ein vollwertiges Industrieland war. <i>Meine Güte!</i> Die Energie muss wieder bedarfsgerecht und verbrauchernah erzeugt werden. Das schafft echte Versorgungssicherheit. <i>Wir haben mehr Strom,</i> <i>als die Netze transportieren können.</i> - Aber an falschen Orten, das ist das Problem, ja. - <i>Ja eben.</i> Ja gut, dann können wir aber auch Netze dahin bauen, die Kraftwerke da bauen, wo sie gebraucht werden. Das bedeutet: Kraftwerke, die genau dann produzieren, wenn sie benötigt wird - und dort, wo sie benötigt wird, und nicht vom Wetter abhängig sind. - <i>In Russland.</i> Die erneuerbaren Energien verursachen... Das hätte Verteilungsschwierigkeiten, wenn wir es in Russland produzieren würden. Die erneuerbaren Energien verursachen die Verteilungsschwierigkeiten. Der Antrag der CDU hat das Ziel, die größte Not handhabbarer zu machen. Aber die grundsätzlich richtige Lösung ist, mehr Energie zu erzeugen, so wie es auch andere Industrieländer tun. Baut Kraftwerke, Kraftwerke, Kraftwerke mit Uran, mit Kohle und mit günstigem Pipelinegas. Danke.
