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Dr. Andreas Dressel

Senator 4:21 min Sitzungen 23/24

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Vielleicht einige Worte noch dazu, denn ich glaube, man kann nicht nach einem Jahr schon sagen: Genau so ist das Ergebnis. Sondern es ist natürlich gestartet, es ist ein Hochlauf auch bei den Finanzierungsaktivitäten. Aber man kann schon eben nach dem ersten Jahr sagen: Durch das Finanzierungsvolumen von 769 Millionen Euro im Bereich der Kreditgewährung an Alleinbeteiligung, dass wir da Zinsersparnis über die gesamten Kreditlaufzeiten von 70 Millionen Euro erreicht haben. Das ist, finde ich, nach einem ersten Jahr auch schon etwas, wo man sagen kann: Da sind wir auf dem richtigen Weg, liebe Kolleginnen und Kollegen. Und es geht natürlich weiter. Und Sie wissen, wie viel Themen wir in den nächsten Jahren auch im Konzern zu bewegen haben: Mobilitätswende, Wärmewende, all die verschiedenen Themen. Das wird Schritt für Schritt weiter nach oben gehen. Und die Planung ist eben, dass wir im Beteiligungsgeschäft in diesem Jahr dann von 769 im letzten Jahr wirklich das um 100 Prozent steigern können. Wir werden ungefähr bei 1,539 Milliarden Euro Finanzierungsvolumen sein können im zweiten Jahr. Das zeigt: Auch diese Finanzierungsaktivität für den Konzern, für wichtige Aktivitäten geht nach oben. Auch das, meine Damen und Herren, eine sehr gute Nachricht, dass es dort weitergeht. Und es geht auch weiter, den Punkt möchte ich einmal ansprechen: Green Bond, ein Thema, was der Bürgerschaft sehr wichtig war, dass wir versuchen, uns nachhaltig zu finanzieren im Konzern, dass wir dafür sorgen wollen, dass wir auch unter Nutzung nachhaltiger Finanzierungsinstrumente... Das war ein Thema, was, glaube ich, hier auch vielen in der Bürgerschaft wichtig war. Wir werden im Jahr 2026/2027 den ersten konzernweiten Green Bond, der nicht nur Konzernaktivitäten, sondern auch Kernhaushalt zusammenführt, den ersten in Deutschland auf den Weg bringen. Auch das ist ein Zeichen. Wir werden da richtig Pionierleistung erbringen, meine Damen und Herren. Und dass, Herr Kleibauer, dass in diesem Jahr der Zinsaufwand steigt, ist jetzt irgendwie auch keine ganz große Überraschung. Dass natürlich die Zinsen steigen, hat, glaube ich, jetzt auch weniger was mit speziell Hamburger Gegebenheiten zu tun, sondern da, glaube ich, reicht ein Blick irgendwie in die "Tagesschau", warum sich sozusagen da auch Sachen verändert haben. Und trotzdem glaube ich, müssen Sie einmal auch zur Kenntnis nehmen, und das ist natürlich immer interessant, wenn eine Ausschussberatung, und was berichtet wird, auch nur selektiv zitiert wird, dass wir weiterhin – wir werden ja von Fitch bewertet, von der Ratingagentur – wir sind weiterhin Bestnoten, die die FHH bekommt, sozusagen Triple A. Wir haben einen Stand-Alone-Einsatz, wo man quasi Hamburg allein ohne Bundesfinanzierung bewertet, sind wir das einzige Land der elf von Fitch bewerteten Länder der Bundesrepublik Deutschland mit der Bestnote Triple A. Das finde ich, ist mal ein Zeichen! Da finde ich, könnte die CDU auch mal sagen: "Das ist in Ordnung." Und, letzter Punkt, dass das auch über Deutschland hinaus so gesehen wird, können wir mal gestern sehen. Wir haben gestern, glaube ich, die größte Finanzierung, die es in Hamburg bisher gegeben hat, für ganz zentrale Konzernaktivitäten im Bereich Mobilitätswende und Bereich Energiewende bekommen, dass die europäische Investitionsbank... Die Vizepräsidentin ist gestern in Hamburg gewesen. Wir haben gestern Kredite entsprechend unterzeichnet über 1,1 Milliarden Euro dafür, dass wir die Energienetze ausbauen in dieser Stadt, dass wir die E-Mobilität in dieser Stadt voranbringen. Und das ist ein extrem kritisches Rating und Challenging, was die machen, um zu sagen, ihr seid kreditwürdig für ein solches Projekt, weil das ja ganz genauen Kriterien gehorchen muss. Und das ist ein Stück Auszeichnung, das hat gestern die Vizepräsidentin der EIB auch gesagt, da ist Hamburg Vorbild in der Frage, wie sozusagen die Stadtwirtschaft auf Klimaneutralität vorbereitet wird. Dass wir dafür europäisches Geld nach Hamburg bringen, ist auch, glaube ich, ein gutes Zeichen in einer Zeit, wo auch gelegentlich von den Bürgern kritisch auf Europa geguckt wird. Hier werden wir sehen können: über 1,1 Milliarden Euro europäisches Geld, was hier in Hamburg den Konzern Hamburg voranbringt. Auch das, glaube ich, eine gute Nachricht für das Thema Europaverständnis in dieser Stadt. Vielen Dank!

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