Eugen Seiler
Sehr geehrtes Präsidium, werte Abgeordnete und Zuschauer! Wie lange wollen wir uns vormachen, dass dieser Gleichstellungsausschuss irgendeinen reellen Nutzen hat? Jahr für Jahr produziert er Sitzungen ohne Substanz und Vorschläge ohne Bezug zur Lebenswirklichkeit der meisten Bürger. Ich fasse mal zusammen, womit wir uns dort beschäftigen: Eine Beratungseinrichtung installieren für laut Caritas 56 queere Familien in Hamburg. Wir sprechen also hier von etwa 150 Menschen. Hamburg hat fast 2 Millionen Einwohner. Unterkünfte für queere Geflüchtete. Auf einmal soll jeder zehnte Geflüchtete queer sein. Die Begriffe Mutter und Vater sollen ersetzt werden durch Elternteil 1 und Elternteil 2. Im vorletzten Ausschuss fiel der Satz: "Wir müssen im Abstammungsrecht auch gebärende Männer berücksichtigen." Als ich eingeworfen habe, dass biologische Männer nicht gebären können, wurde mir vorgeworfen, ich würde die Männer diskriminieren und ihnen das Recht auf eine Geburt absprechen. Meine Damen und Herren, das ist nicht Fortschritt, das ist Realitätsverweigerung. Wer so eine Politik betreibt, hat jegliche Bodenhaftung verloren. Wir brauchen keine ideologischen Spielwiesen, wir brauchen klare Zuständigkeiten, effiziente Abläufe und eine Politik, die sich an der Mehrheit der Bevölkerung orientiert. Lasst uns gemeinsam diesen Irrsinn beenden und die Themen unter den anderen Ausschüssen aufteilen! Dies spart Geld und wichtige Ressourcen. Der Gleichstellungsausschuss ist genauso nötig wie das fünfte Rad am Wagen. Lösen wir diesen auf! Vielen Dank.
