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Juliane Timmermann

SPD 3:29 min Sitzungen 23/22

Ja, vielen Dank, Frau Präsidentin. Liebe Hamburgerinnen und Hamburger, ich würde gerne mit ein paar Behauptungen und Märchen der Linken und NOlympia aufräumen. Sie sprachen gerade von Doppelstandards und Täuschung, und nun gucken wir uns das mal an, wie es bei Ihnen aussieht. Erstens: Sie sprechen von: Inklusion darf kein Nebenprodukt sein und gehöre jetzt auf die Agenda. Liebe Linke, für uns gehört Inklusion und Parasport schon lange dazu und nicht erst jetzt! Ein bunter Strauß an Beispielen kann das belegen: über zehn Jahre Barakiel-Halle, inklusive Sporthallen in allen Bezirken, inklusive Bewegungsinseln, barrierefreier Bundesstützpunkt in Allermöhe – gestern eröffnet, "Sporttag inklusiv", Parabasketball WM 2018 und so weiter und so weiter. Wir werden da nicht nachlassen und mit den Paralympischen Spielen noch eine Schippe obendrauf legen. Paralympische Spiele würden zu einem Booster werden und zu mehr Sichtbarkeit und Anerkennung führen. Das hat eine Studie in Paris gezeigt. Wir sagen Ja zu Olympischen Spielen in Hamburg! Zweitens: Wir wollen eine Billion Tickets für Hamburgerinnen und Hamburger bereitstellen. Daraus machen Sie: "Verbilligte Karten gibt es nur für unbeliebte Wettbewerbe." Wo kommen Sie denn auf diese Behauptung? Wer definiert denn überhaupt, welcher Wettbewerb beliebt ist oder nicht? Reine Stimmungsmache. Wir sagen Ja zu Spielen in Hamburg! Drittens... Kommen wir zum Fußball. Herr Wolter, Sie haben's so schön gepostet: Sie wollten die EURO 2024 nicht, und nun beklagen Sie, dass die Olympischen Fußballturniere nicht in Hamburg stattfinden, und sprechen sich deswegen gegen die Spiele aus. Seien Sie doch konsequent in der Ablehnung. Außerdem scheinen Sie fachlich komplett daneben zu sein. Die EM hat 24 Mannschaften, Olympische Turniere haben 28 Mannschaften. Wie soll das denn überhaupt stattfinden? Und dann kommt bei Ihrem Post noch ein Seitenhieb Richtung Rostock. Die Bürgermeisterin Frau Kröger der Linken wird sich sicherlich freuen, denn Sie gönnen denen überhaupt nicht, dass sie partizipieren oder Investitionen durch Olympische und Paralympische Spiele haben. Sie sind mir Sportsmänner und -frauen, die ich mir wünsche! Es ist sowieso eine Besonderheit, dass der Sportausschussvorsitzende sich gegen den Sport stellt, wo 97 Prozent sich dafür ausgesprochen haben beim HSB. Ihre Kollegen in Mecklenburg-Vorpommern und Rostock werden sich über Ihr Statement freuen. Viertens: Sie wollen die Probleme des Senats mit dem Geld, wie schon bereits erwähnt worden, lösen. Sie sprechen in dem Kontext von geschlossenen Schwimmbädern, maroden Sportstätten und so weiter. Wahrheit ist, 2022 hatten wir noch 40.000 Quadratmeter Wasserfläche. 2024 sind es knapp 42.000 Quadratmeter. Wir haben in dem Bereich Sportplätze, Hallenzeiten, Nutzungszeiten wie noch nie. Und durch diese Investitionen haben wir den Höchststand an Mitgliedern beim HSB mit über 620 Mitgliedern und über 175.000 unter 18 eine sportliche Heimat geboten. Das ist wahre Sportpolitik und zeigt, dass die Hamburgerinnen und Hamburger richtig sind mit einem Ja zu Olympischen und Paralympischen Spielen. Liebe Hamburgerinnen und Hamburger, lassen Sie uns die Chance nutzen, sagen Sie Ja!

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