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Michael Weinreich

SPD 2:19 min Sitzungen 23/21

Ja, Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren. Ich wollt noch mal ein bisschen Klarheit reinbringen. Es ist ganz klar, wer die Versäumnisse der letzten Jahre beim Krankenhaus Groß-Sand gemacht hat, und das war das Bistum. Und das Bistum wird in Ihrem Zusatzantrag der Linken nicht mit einem Wort erwähnt. Wir müssen ganz klar sagen, es wurden keine Hilfen des Senats in Anspruch genommen. Wir hatten Gelder bereitgestellt, die Chirurgie neu zu bauen, die Sanierung voranzutreiben. Bei einem möglichen Verkauf wären wir zur Hand gewesen. Keine Hilfe wurde angenommen. Und genauso dilettantisch wurde jetzt auch bis heute vonseiten des Bistums nicht konstruktiv dran gearbeitet, zu verkaufen. Und deswegen ist es vollkommen richtig, dass wir zusammen mit dem Senat uns absprechen, dass wir fordern, wenn das mit dem Bistum ein Flaschenhals ist, werden wir nicht drauf warten, bis die sich bewegen. Wir gehen voran, weil Sie gerade das Thema Zeit nämlich erwähnt haben. Das ist der richtige Weg. Wir machen uns nicht abhängig vom Bistum. Wir gucken, wo werden wir unser Konzept für Wilhelmsburg umsetzen. Und das ist der Hauptgedanke dieses Antrages. Entscheidend ist doch: Wilhelmsburg hat wie viele Stadtteile, die einen schwächeren Sozialindex haben, große Defizite, ob's bei Allgemeinmedizinern ist, ob's Fachärzte sind, die wir teilweise gar nicht haben. Wir haben keinen Durchgangsarzt, keinen Radiologen, viel zu wenig psychotherapeutische Angebote und so etwas. Und hier müssen wir jetzt die Chance nutzen, eben in unserem neuen Konzept dafür zu sorgen, die Ideen aufzugreifen und dort voranzugehen. Und es ist falsch, dass in Ihren beiden Zusatzanträgen eigentlich die ganze Zeit immer nur über 24-Stunden-Notversorgung wieder gesprochen wird und einen Schritt zurückgegangen wird, sondern wirklich zu gucken, was sind denn die Bedarfe in Wilhelmsburg? Und das ist das, wo auch mit den Akteuren heut gesprochen wird, wo wir ein Konzept haben. Und da steht ja auch drinnen, wie wir auch noch im ersten Halbjahr dieses Jahres dort weitergehen werden, um hier konkret dann mit den potenziellen Betreibern vorzustellen, wie das Ganze aussehen soll. Das steht ganz klar in der Drucksache – haben Sie gar nicht gelesen wahrscheinlich – drinnen, dass es diese erste Halbzeit noch sein wird. Wir sprechen mit den Leuten vor Ort. Und Ihre Forderungen habe ich nicht vor Ort gehört. Das sind einfach nur... Ist jetzt... So. Also wir sind dabei, ein vernünftiges, trägerhaftes Konzept aufzustellen und werden das ohne Scheuklappen auch umsetzen. Vielen Dank.

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