Benjamin Mennerich
Verehrtes Präsidium, meine Damen und Herren, insbesondere die Kollegin von der SPD eben. Wenn die Maßnahmen, die hier in Hamburg umgesetzt werden, doch so vorbildlich und maßgeblich wären, wieso ist das Problem dann nicht schon längst gelöst? Wieso haben wir denn immer noch diese Situation? Fakt ist doch, wir müssen mehr tun. Und der vorliegende Antrag hat nun einmal mehr für Sie die Gelegenheit, um Farbe zu bekennen. Es geht hier ausschließlich um den Schutz der schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft, und er ist weder unverhältnismäßig teuer noch schmälert er in irgendeiner Weise Ihre Macht und Ihren Einfluss im Land. Der einzige Grund, den Sie haben könnten, um diesen Antrag abzulehnen, ist es, dass Ihnen das Wohlergehen dieser Schüler aus unserer Stadt egal ist. Wenn es Ihnen tatsächlich wichtiger sein sollte, diesen Antrag der AfD nur aus Prinzip zu unterdrücken, dann stellen Sie damit ganz bewusst das Wohlergehen unserer Schüler hintenan. In dem Fall schauen Sie bitte einmal in Zukunft richtig in den Spiegel und sich selbst dabei in die Augen. Und wenn Sie das nächste Mal hören, dass eine Schülerin aus Hamburg nicht wieder nach den Ferien zurück in unsere Schule gekommen ist, dann fragen Sie sich, was aus Ihnen geworden ist. Sie haben jetzt die Gelegenheit zu beweisen, dass ich mich irre. Viel Glück dabei.
