Simone Dornia
Sehr geehrtes Präsidium, sehr geehrte Kolleg:innen. Auch ich beginne mit guten Nachrichten. Immer mehr Grundschulkinder in Hamburg können schwimmen. Im vergangenen Schuljahr hatten über 84 Prozent der Grundschüler:innen am Ende der vierten Klasse mindestens das Seepferdchen-Abzeichen, 74 Prozent davon sogar Bronze. Das ist super! Während Corona waren diese Zahlen dramatisch eingebrochen. Für uns ist weiterhin klar, jedes Kind soll schwimmen lernen. Hamburg ist eine wachsende Stadt und mit ihr wachsen die Anforderungen an unsere Sport- und Bewegungsräume. Bewegung im Wasser ist vielfältiger geworden, vom Kinderschwimmen bis zum Rehasport, vom Vereinstraining bis zum Freizeitschwimmen. Und all das braucht eines: ausreichend moderne, gut geplante Wasserflächen, die auch langfristig zu den Bedarfen dieser Stadt passen. Aus diesem Grund ist die Einrichtung eines Nutzer:innenbeirats Schwimminfrastruktur ein entscheidender Schritt. Dieser Beirat ermöglicht erstmals strukturierte, transparente und kontinuierliche Beteiligung der Menschen, die unsere Schwimmbäder täglich benutzen. Er bringt Schulen, Vereine und Leistungssport an einen Tisch, und zwar nicht erst dann, wenn Konflikte bereits entstanden sind, sondern vorausschauend und konstruktiv. Wir wollen Entscheidungen treffen, die auf den tatsächlichen Bedarfen basieren. Der Nutzer:innenbeirat schafft dafür die notwendige Fachlichkeit, sammelt Erfahrungswerte aus der Praxis und stärkt den Informationsfluss zwischen allen Akteur:innen. Mit diesem Schritt leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Planungssicherheit der Vereine, zur Qualität des Schulsports und zur Weiterentwicklung einer modernen sozial gerechten Sportinfrastruktur in unserer Stadt. Hamburg braucht eine Schwimminfrastruktur, die zuverlässig, nutzer:innenorientiert und zukunftsfähig ist. Der Nutzer:innenbeirat ist dafür ein starkes Instrument. Wir bitten deshalb um Zustimmung zu dem Antrag. Vielen Dank.
