Ralf Niedmers
Ja, sehr geehrtes Präsidium, sehr verehrten Damen und Herren. "Mehr Hamburger Grundschulkinder können schwimmen." Das ist die richtig gute Nachricht, titelte am Dienstag eine große Hamburger Tageszeitung. Und das ist wirklich, wirklich erfreulich für diese Stadt. Damit dies auch so bleibt und vor allem noch mehr Kinder bereits vor Schuleintritt schwimmen können, brauchen wir in Hamburg mehr Wasserzeiten und vor allen Dingen auch mehr Wasserflächen. Und was wir nicht brauchen, sind mehr Beiräte. Für die Planung der Wasserzeiten existiert bereits der Runde Tisch Schwimmen. Dieser soll ertüchtigt werden, anstatt ein neues Gremium zu erfinden. Für uns als CDU-Fraktion stellt sich also die große Frage, warum ein neuer Nutzerbeirat gegründet werden soll, anstatt bestehende Strukturen vernünftig zu nutzen, zu optimieren und zu stärken. Bei Bäderland Hamburg GmbH oder die Bäderland Hamburg GmbH verfügt über eine Geschäftsführung, leitende Mitarbeiter und viele Mitarbeiter vor Ort in den Bädern. Diese 500 Mitarbeiter machen eine wirklich gute Arbeit und wissen viel besser, was Phase in Sachen Schwimmen ist. Im Antrag wird hier auch davon gesprochen, dass man Planungsfehler vermeiden will. Warum unterhalte ich so eine Struktur mit Geschäftsleitung, mit Führungskräften und mit 500 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wenn die nicht am besten wissen sollen, wie sie solche Planungsprojekte hinkriegen. Also das ist kein gutes Zeichen an die Geschäftsführung dieses engagierten Unternehmens. Wir können jetzt noch lange darüber fabulieren, wer diesen Nutzerbeirat dann kontrollieren sollen und wie die Sportvereine sich da wiederfinden. Wir als CDU-Fraktion sagen aber, wir wollen nicht mehr Bürokratie, das wurde eben auch schon deutlich gesagt, sondern weniger. Und wir haben gutes Personal, die können das, da müssen wir nicht noch drin rumpfuschen. Insoweit lassen wir das mal mit dem Beirat.
