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Astrid Hennies

SPD 2:18 min Sitzungen 23/15

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Frau Sudmann! Wir wissen, welchen zentralen Beitrag die Disability Studies leisten. Sie analysieren diskriminierende Strukturen, entwickeln neue Denkmuster für ein gleichberechtigtes Zusammenleben und tragen wesentlich zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bei. In Hamburg wurde bereits vor 20 Jahren das Zentrum für Disability Studies gegründet. Damit gehören wir bundesweit zu den Vorreitern, und das wollen wir selbstverständlich bleiben. Wir halten am Ausbau und der Weiterentwicklung der Disability Studies ausdrücklich fest. Die langjährigen Erfahrungen, der ständige Austausch mit den Hamburger Hochschulen sprechen nun für den Aufbau einer neuen Organisationseinheit und der Verankerung der Disability Studies an der HAW – und das dauerhaft. Es wird nun ein Konzept erarbeitet, mit dem die Disability Studies und das Pilotprojekt "Bildungsfachkräfte" unter einem Dach gebündelt werden, als zwei unterschiedliche und jeweils eigenständige Stränge. Damit bietet sich die Chance, beide Bereiche sowohl strukturell als auch inhaltlich zu erweitern und zu stärken, beispielsweise auch über die mögliche Schaffung einer Promotionsstelle. Hierdurch kann mehr Inklusion an den Hamburger Hochschulen erzielt werden und es können mehr Fach- und Führungskräfte gewonnen werden, die zu gesellschaftlichen Veränderungen in den verschiedenen Arbeitsbereichen beitragen. Die Gespräche mit allen relevanten Akteur:innen in Hamburg einschließlich des ZeDiSplus laufen, begleitet von der Senatskoordinatorin für Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Wir sind zuversichtlich, dass diese Beratungen zu einem sehr guten Ergebnis für die Forschung und für die Menschen in unserer Stadt führen werden. Und natürlich werden wir gemeinsam mit der Hochschule in der Zwischenzeit bestmögliche Übergangslösungen für die Disability Studies finden. Vielen Dank.

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