Regina-Elisabeth Jäck
Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren! Wir bauen Barrieren ab. Menschen mit Behinderung werden mit dem Zentrum für Teilhabe zukünftig einen einfachen, schnelleren Zugang zu Beratung und Leistungen haben. Hierfür steht uns die vorliegende Drucksache. Das Zentrum für Teilhabe ist eine neue Organisationseinheit. Sie führt die Eingliederungshilfe, das Versorgungsamt, das Integrationsamt und die Eingliederungshilfe Sucht unter einem Dach zusammen. Hervorzuheben ist hierbei ein neugestalteter Bürgerservice, der Menschen mit Behinderung eine barrierefreie Anlaufstelle bietet. Die Fallbearbeitung wird regionalisiert, Unterstützungsprozesse werden gebündelt. Die Ziele sind klar: eine deutliche Verbesserung des Bürgerservices, eine effektive, effiziente Steuerung, eine Personalstrategie mit verbesserten Qualifizierungs- und Einarbeitungsstrukturen. Die positiven Effekte liegen auf der Hand: ein entlastetes Personal, weniger Rückstände, ein effizienter Mitteleinsatz und vor allem ein deutlich verbesserter Zugang für die Bürgerinnen und Bürger. Um dies zu erreichen, sind haushalterische Änderungen notwendig. Wir richten die neue Produktgruppe 253.08 ein, Zentrum für Teilhabe, und verlagern haushaltsneutral rund 39 Millionen für 2026 aus den beteiligten Einzelplänen, darunter fast 21 Millionen aus dem Bezirksamt Wandsbek sowie IT-Mittel aus dem Einzelplan 3.2. Darüber hinaus sind Änderungen erforderlich, personeller Art. 276 Mitarbeiter:innen werden vom Fachamt künftig in der Sozialbehörde arbeiten, vom Fachamt Eingliederungshilfe in der Sozialbehörde, und zur weiteren Unterstützung werden elf zusätzliche neue Stellen geschaffen. Sehr geehrte Damen und Herren, das Zentrum für Teilhabe wird die Unterstützung von Menschen mit Behinderung vereinfachen, beschleunigen, verstärken – eine weitere Errungenschaft für die Inklusion in Hamburg. Vielen Dank.
