Alexander Mohrenberg
So, sehr geehrte Damen und Herren! Herr Jersch, also bei allem Respekt, Sie schreiben das dünnste Petitum der Welt und beschweren sich bei Frau Domm, dass sie's bemerkt. Also, ich meine, dann hätten Sie halt ein paar Punkte auch mal da reinbauen müssen, wie ein Bürgerrat funktionieren soll. Wir haben doch grade... Alle Akteure haben unterschiedliche Gründe. Aber bei allem Respekt, Sie sagen selbst, wie wichtig das ist, und geben sich gar keine Mühe, das irgendwie hier zu erklären im Antrag. Was haben Sie denn erwartet? Also wirklich, das, was Sie da vorschlagen, ist doch genau das Gegenteil. Das sorgt doch nachher für enorm viele frustrierte Menschen. Weil wenn man nicht genau weiß, was das Thema ist, wenn man nicht genau weiß, wie die Aufgabe ist, das haben wir auch gesehen in anderen Bürgerräten, die in Europa gelaufen sind: Wenn das vorher nicht definiert ist, dann gehen da Menschen rein mit Ideen, haben einen Vorschlag. Wenn das Ganze nicht geklärt ist, zu was der Arbeitsauftrag ist, erfahren sie am Ende: "Ach, das ist europa- und bundesrechtlich gar nicht möglich." Alle sind frustriert, die einen, die dagegen waren, die, die da drin waren, denken sich: "Ich hab Vorschläge gemacht, konnte man gar nicht umsetzen." Wer das so offen macht, der fährt die Bürgerbeteiligung an die Wand. Also bitte geben Sie sich künftig ein bisschen Mühe mit einem ordentlichen Vortrag, dann können wir auch darüber reden.
