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Richard Seelmaecker

CDU 1:30 min Sitzungen 23/13

Ja, meine Damen und Herren, Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich wollte das schlichtweg hier am Ende so nicht stehen lassen, weil es die Unwahrheit ist, die Sie hier grade gesagt haben. Der Abgeordnete Wersich hat ganz klar gesagt, dass Gewalt gegen jegliche Form... dass jegliche Form von Gewalt gegen Politiker hier verurteilt wird. Und das gesamte Haus hat sich dem hier angeschlossen. Ich habe das deutlich gehört, und deswegen ist es schlichtweg unrichtig, was Sie sagen. Und das ist etwas, meine Damen und Herren, und das müssen Sie sich... Das müssen Sie sich an dieser Stelle jetzt auch anhören. Das tut mir nämlich leid, das ist tatsächlich ein Instrumentalisieren. Denn es ist ganz klar Abstand genommen worden von dem, was Sie hier behauptet haben, was aufgestellt worden wäre – erstens. Zweitens: Das ist auch ein Mechanismus, den Sie gerne anwenden von der AfD. Sie machen nämlich etwas, Sie sagen dann immer, die anderen, die etablierten Parteien und wir sind insofern anders. Sie reklamieren für sich einen anderen moralischen Anspruch, Herr Walczak. Und das ist schlichtweg auch unrichtig. Und damit schüren Sie im Parlamentarismus nämlich genau das, was wir nicht brauchen können, nämlich eine Abgrenzung voneinander, wo Sie sagen: "Das sind die Etablierten, die machen sowieso nur Mist," "das sind die da oben, meine Damen und Herren." Und damit wird bei uns in der Bevölkerung etwas geweckt bei einigen Menschen, was kein Mensch gebrauchen kann, meine Damen und Herren. Vielen Dank.

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