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Benjamin Mennerich

AfD 3:03 min Sitzungen 23/12

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Wir alle wollen doch die schulischen Leistungen unserer Schüler stetig verbessern, oder? Ich sehe einige skeptische Blicke aus der linken Seite des Plenarsaals. Das ist nicht weiter verwunderlich, aber die Mehrheit scheint dem ja zuzustimmen. Wir haben in Hamburg das klassische dreigliedrige Schulsystem abgeschafft, um die Durchlässigkeit zwischen den Schulsystemen zu verbessern. So soll Schülern, die aufgrund widriger Umstände nicht ihr volles Potenzial entfalten konnten, die Möglichkeit gegeben werden, dies zu tun. Was ist nun aber geschehen? Aufgrund fehlender Leitlinien bei der Einstufung zu den unterschiedlichen Schultypen nach Beendigung der Grundschule besteht die Möglichkeit für die Eltern, ihr Kind auch gegen die Empfehlung der jeweiligen Lehrer einer anderen Schulform zuzuweisen. Und in aller Regel versuchen die Eltern dann, ihre Kinder, auch wenn der Leistungsstand zu diesem Zeitpunkt dafür nicht angemessen ist, die Kinder aufs Gymnasium zu schicken. In der Folge haben wir in den letzten Jahren 10 bis 12 Prozent Schulwechsler nach Beendigung der 6. Klasse. Dieser Vorgang ist für die Schüler schon frustrierend genug, und zu allem Überfluss kommt dann auch noch eine Terminologie seitens der Schulbehörde dazu, die das Ganze dann als "Abschulung" bezeichnet, was zusätzlich zu den Wechseln, die die Schüler dort, sag ich mal, bewältigen müssen in ihrem Umfeld mit den neuen Lehrern und den neuen Schülern, eine unnötige zusätzliche Belastung. Um dies zu beseitigen, haben wir jetzt hier drei Vorschläge, drei Alternativen im Umgang mit der Situation gemacht. Zum einen soll am Ende der Grundschulzeit ein obligatorischer Test eingeführt werden, der als Grundlage für die Entscheidung zur Zuweisung ins neue, nachfolgende Schulsystem dienen soll. Ähnlich machen das Länder wie die Schweiz oder Estland seit Jahren mit gutem Erfolg, übrigens auch mit besserem Erfolg bei den PISA-Ergebnissen als wir hier in Deutschland haben. Zweitens sollen die Schüler... Meine Damen und Herren, ich verstehe den Redner kaum mehr. Vielleicht können Sie sich noch einen Moment gedulden mit Ihren Gesprächen oder sich sonst auch zu Wort melden. Danke. Vielen Dank. Zweitens sollen die Schüler am Ende jeden Schuljahres die Möglichkeit zu einem freiwilligen Test haben, um ihren Leistungsstand in Bezug auf die möglichen Schulsysteme besser einschätzen zu können. Drittens, da es keinen Grund dafür gibt, solch einen Schulwechsel anders zu bezeichnen, soll auch in Zukunft dies nur noch auf diese neutrale Terminologie begrenzt werden. So können wir einen Beitrag dafür leisten, dass das Schulsystem tatsächlich durchlässiger wird und den Schülern unser Schulsystem in einer stressfreieren Umgebung dargeboten wird. Vielen Dank.

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