Dr. Sabine Ritter
Ja, sehr geehrtes Präsidium und liebe Kolleg:innen, die Ästhetik der Pausenhöfe meiner Schulzeit war von Asphalt, Beton, wenn's gut lief, von Pflastersteinen geprägt. Und ehrlich gesagt war das auch noch die Ästhetik der Schulhöfe meiner Kinder. Das war nicht nur kalt und hässlich, sondern auch ganz und gar schlecht für die Biodiversität und fürs Klima. Jetzt hat die SPD heute die Berichtsdrucksache zur Debatte angemeldet. Und ja, man kann sagen, da passiert was! Und ja, es gibt ein Bewusstsein für notwendige Transformationsprozesse, die auch Hamburgs Schulhöfe zwingend mit einschließen, auch wenn das heute Mittag in der Aktuellen Stunde seitens der SPD irgendwie nicht so bei mir angekommen ist. Die in der Drucksache aufgelisteten 32 Förderungen für bestehende Schulgelände und Gebäude, die in den Jahren 2022 bis einschließlich 2025 über den Förderfonds Mittel erhalten, sind ganz ausdrücklich zu begrüßen. Es zeigt uns auch, das wurde eben schon von Ihnen auch erwähnt, dass es natürlich, wie so häufig, noch deutlich Luft nach oben gibt. Die Deutsche Umwelthilfe und auch die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft und das deutsche Kinderhilfswerk mahnen beispielsweise – Hören Sie gut zu! –, in einer gemeinsamen Petition an, bis 2040 alle Schulgelände klimafreundlich umzugestalten. Apropos Klimaneutralität bis 2040: Natürlich möchte ich an dieser Stelle allen GRÜNEN Einzelpersonen, allen GRÜNEN Gliederungen in der Stadt ganz herzlich danken, die für ein ganz klares Ja beim Klimaentscheid am 12. Oktober werben. Vielen Dank.
