David Stoop
Liebe Kolleginnen und Kollegen, das "Haus der Erde" steht ja inzwischen schon symbolisch für Fehlplanung und ausufernde Kosten bei Bauprojekten. Auch immer wieder gab es Informationsdefizite gegenüber uns als Bürgerschaft und damit als Kontrollorgan des Senats, was beispielsweise die Wasserschäden, die dort entstanden sind, angeht. Und weiterhin ist unklar: Wann wird es eröffnen? Nächsten Sommer ist es geplant. Werden die Kapazitäten eigentlich ausreichen, um den Bedarf zu decken, der dort vorliegt? Es gab ja jetzt so weit Verzögerungen in der Bauplanung, dass auch das gar nicht mehr so richtig klar ist. Aber wir sollten aus diesem Beispiel auch Lehren für die Zukunft ziehen, insbesondere die Frage, wie wir die Planungskapazitäten in den Behörden stärken können, wie wir sie besser verzahnen können, aber auch die Frage, wie viel Planungsgigantismus wir uns bei unseren Projekten vornehmen sollten. Auch das ist eine politische Debatte, die wir sicherlich führen werden. Wir unterstützen den Antrag auf Akteneinsicht, damit Transparenz in dieser Sache hergestellt wird.
