Antje Müller-Möller
Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen. Wir haben schon gehört, wie wichtig das Schulessen, ein gesundes Schulessen, erschwingliches Schulessen für Hamburgs Kinder ist. Und wir haben auch schon gehört, dass Hamburg hier Spitzenreiter ist, bundesweit. 2021 hat das Schulessen noch 3,50 Euro gekostet. Wir sind, wenn wir jetzt bei 5 Euro landen, dann sind das 40 Prozent mehr als 2021. Das ist viel für Hamburgs Familien. Und was natürlich auch fehlt, Sie haben es gesagt, Frau Kollegin, in der Grundschule wird das Essen sozial gestaffelt. Warum das an der weiterführenden Schule nicht mehr passiert, ist total uneinsichtig, weil die Kinder ja mit zunehmendem Alter mehr Geld kosten. Dann befinden wir uns ja in einer Kaufmannsstadt. Und es gibt eine Kaufmannsweisheit, die heißt: Der Gewinn liegt im Einkauf. Wer Mengen klug bündelt, wer verhandelt und steuert, kann Preise stabil halten und zugleich Qualität sichern. Hamburg muss seine Rolle als Großkunde endlich nutzen, statt die Rechnung einfach den Eltern zu präsentieren. Wir wollen qualitativ hochwertiges Essen für unsere Kinder und eine faire Entlastung für Familien, das ist machbar. Vielen Dank.
