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Michael Gwosdz

GRÜNE 1:20 min Sitzungen 23/11

Frau Präsidentin, liebe Kollegen. Herr Stoop, ich fand das jetzt grade ein bisschen schwierig, Ihren Abbinder mit dem Verweis auf eine Statistik über gemeldete sexuelle Übergriffe bei der Bundeswehr als Arbeitgeber – die bedeuten ja auch, dass hier ein bisschen die Aufhellung in einem leider schwierigen Thema auch funktioniert – in den Zusammenhang mit dem Einsatz der Entsendung von Jugendoffizieren an Schulen zu bringen und damit anzudeuten, hier könnte eventuell die körperliche Unversehrtheit der Schülerinnen und Schüler gefährdet werden. Das ist ehrlicherweise ein relativ unappetitliches Bild gewesen. Außerdem einmal noch mal zur Klarstellung: Jugendoffiziere dürfen ausdrücklich keine Werbung für Rekrutierungen machen. Man kann natürlich auf einer abstrakten Ebene ableiten, dass irgendwie die Auseinandersetzung damit, dass es Menschen gibt, die in Uniform für die Bundeswehr dienen, auch einen werbenden Charakter hat, weil das einfach dann eine Präsenz ist und man das kennenlernt. Da gibt es Leute, die machen einen Job. Und wenn sie den dann gut machen in der Schule, ist das vielleicht auch für den einen oder anderen Schüler auch interessant. Das ist aber nicht der Auftrag von Rekrutierung, das ist ausdrücklich untersagt. Und damit sind auch entsprechend die Konventionen eingehalten. Diese beiden Punkte wollte ich hier noch mal klarstellen. Vielen Dank.

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