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Dr. Sabine Ritter

DIE LINKE 2:24 min Sitzungen 23/10

Sehr geehrtes Präsidium und sehr geehrte Kolleg:innen! Wenn es nun darum geht, Hochschulen und Universitäten gut auszustatten, wird selbst die CDU uns immer an ihrer Seite haben. Deswegen begrüßen wir auch dem Grunde nach die Absicht des Antrags, der eine Ausweitung des in der Tat – wir sind uns da alle sehr einig – hervorragenden "STARTplus intensiv"-Programms vorsieht, um erst den Studienstart und ein erfolgreiches Studium zu erleichtern. Allerdings scheint der vorgeschlagene Weg, das wichtigste Element, wie Sie sagten beim Vorstellen dieses Antrags, ist dieser vorgeschlagene Weg auch uns, dieser wissenschaftlichen Begleitung, der damit verbundenen Rückkopplung ins Hamburger Schulsystem, irgendwie eher so ein bisschen von hinten durch die Brust ins Auge zu zielen. 55 Prozent – bummelig – der Studierenden an der HAW kommen aus Hamburg. Das ist... 55 Prozent! Rund 2.000 beginnen im Winter-, rund 1.200 dann im Sommersemester. Wenn man die Zahlen dann auch noch auf die beiden relevanten Fächer, auf die Studis der MINT-Fächer, und dann weiter auf die Besucher:innen dieses "STARTplus intensiv" runterbricht, bleiben schlicht – egal, wie es an den Hamburger Schulen aussieht –, bleiben schlicht zu wenig Studis übrig, um überhaupt robuste Erkenntnisse gewinnen zu können. Das ist übrigens Mathe. Zu wenig robuste Erkenntnisse, die dann effektiv in ein verbessertes Curriculum für Hamburgs Schulen münden können. Daher werden wir einer Überweisung in den Ausschuss zustimmen. Wir finden nämlich, dass ganz viele der Fragen, die aufgeworfen sind, zu diskutieren sind, auch vor allen Dingen, was die Finanzierung, Fortführung des Projekts betrifft, ansonsten uns aber aus den genannten methodischen Rechengründen beim eigentlichen Antrag enthalten. Vielen Dank.

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