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Philine Sturzenbecher

SPD 3:06 min Sitzungen 23/9

Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen, die Nachricht aus der letzten Woche, dass Hamburg im bundesweiten Wettbewerb zur Förderung der Start-up-Factories gewinnt und damit einer von zehn Modellstandorten wird, ist ein echter Meilenstein für unseren Innovationsstandort Hamburg. Und sie ist zugleich die Bestätigung für eine Entwicklung, die wir seit vielen Jahren mit viel Engagement im Wissenschafts- und im Wirtschaftsbereich verfolgen, als Regierungsfraktion und auch als Senat, anders als die CDU uns das hier weismachen wollte. Vielen Dank.Denn wir haben in Hamburg in den letzten Jahren konsequent als Standort für Zukunftstechnologien uns positioniert, mit international sichtbarer Forschung, Stichwort Exzellenzcluster, starken Netzwerken und einer gezielten Innovationsförderung, die den Weg von der Idee bis zur Anwendung mitdenkt. Durch exzellente Forschungsumgebungen an den Hochschulen, Beratung und Hilfestellung bei Ausgründungen und der Unterstützung bei Flächensuche und Skalierung zeigen wir sowohl nördlich als auch südlich der Elbe, wie ernst es uns ist mit dem Zusammendenken von Wissenschaft, Forschung, Innovation und Unternehmensgründung. Ich möchte Ihnen hierfür zwei Beispiele geben. Die Start-up-Labs im Barenfeld, direkt am DESY-Gelände, ermöglichen bereits heute Ausgründungen aus der Grundlagenforschung, etwa im Bereich der Lebenswissenschaften, der physikalischen Forschung und verhelfen Ihnen zum Sprung in den Markt. Mit dem Tech Hub und der DESY Innovation Factory 2 am Innovationspark Altona werden Räume für weitere Entwicklungspotenziale standortnah bereitgestellt. Eine großartige Verknüpfung in der Science City, die bereits jetzt internationale Beachtung findet.Mit dem Hamburg Innovation Port entstehen Arbeits- und Entwicklungsräume, die Wissenschaft und Unternehmertum verbinden. Die 2Tech als Technologietransfergesellschaft der TU Hamburg vernetzt am Standort Forschung, Wirtschaft und Gründungsinteressierte. Der Erfolg dieses Zusammendenkens zeigt vielfältig und nicht zuletzt auch an der Zahl und der Qualität unserer Exzellenzcluster. Exemplarisch soll hier einmal ganz kurz das wichtige neue Cluster Blumat genannt werden. Das ist ein Projekt zur Entwicklung nachhaltiger Werkstoffe. Die Impossible Founders sind jetzt der nächste konsequente Schritt im Bereich Deep Tech. Gerade im Deep Tech Bereich, das wurde eben schon erwähnt, liegt enormes Potenzial. Bei Quantentechnologien, KI, neuen Materialien oder Photonik gehört Hamburg bereits jetzt zur forschenden Spitze. Unsere Aufgabe ist es, diese Schätze zu heben, durch gezielten Technologietransfer, durch starke Netzwerke und durch kluge Politik, die Potenziale freisetzt, statt sie zu bremsen. Und diesen Weg verfolgen wir konsequent weiter.Mit den Impossible Vons setzen wir ein weiteres starkes Signal für exzellenten Transfer aus der Wissenschaft, für gute Arbeit und für eine starke Wirtschaft von morgen. Vielen Dank.

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