Marc Schemmel
Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen, für die Hamburger Wälder müssten wir uns eigentlich mehr Zeit nehmen, als uns in zweiminütigen Redebeiträgen hier in Kurzdebatten zur Verfügung steht. Dennoch möchte ich Ihnen natürlich danken, dass Sie das Thema hier angemeldet haben. Gibt es uns doch Gelegenheit, noch einmal darzustellen, was wir für die Hamburger Wälder in den letzten Jahren zusätzlich auf den Weg gebracht haben. Und so wichtig Planungsinstrumente wie der Waldfunktionsplan sind und wir hier natürlich uns auch eine frühzeitigere Erstellung gewünscht hätten, ist es doch vor allem entscheidend, welche Maßnahmen wir konkret in der Stadt umsetzen, um unsere Wälder vor den Folgen von Klimawandel, Starkwetterereignissen und Baumkrankheiten zu schützen. Und das passiert ja auch. So wurden beispielsweise in der vorletzten Legislatur die Wälder in das Erhaltungsmanagement der Stadt einbezogen, damit die nötigen Veränderungen in der Waldbewirtschaftung umgesetzt werden können. Alleine das hat zu ganz vielen Verbesserungen in unseren Wäldern und auch bei den Revierförstern reingeführt. Auf unsere Initiative als Regierungsfraktion wurden zudem über einen Sonderfonds Wald 1,2 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt, zum einen, um Maßnahmen zu fördern, mit denen wir unsere Wälder klimaresilienter machen, zum anderen, um für handlungsfähige und gut aufgestellte Förstereien zu sorgen. Unsere aktuellen Abfragen zeigen nun, dass alle Hamburger Forste darüber unterstützt wurden und werden. Im Dubenstädter Broek beispielsweise für die Umsetzung von Pflanzarbeiten und Kulturmaßnahmen. In Bergedorf konnten Wiederaufforstungen nach Extremwetterereignissen umgesetzt werden. Im Klöven stehen im Niendorfer Gehege und in Harburg wurden Maßnahmen realisiert, um standortgerechte heimische Baumarten zu pflanzen.und die Wälder stabiler gegen Klimafolgen aufzustellen. Die zusätzlichen Mittel tragen zudem im großen Umfang dazu bei, die Revierförstereien auf den neuesten Stand zu bringen. Dachsanierungen, Modernisierung von Sozialräumen, neue Trinkwasserleitungen und vor allem die Verbesserung der energetischen Gebäudebilanzen wurden und werden dabei in den Hamburger Forsten umgesetzt. Das, liebe Kolleginnen und Kollegen, ist konkretes Handeln für unsere Hamburger Wälder. Diesen Weg wollen und werden wir weitergehen, da unsere Wälder für das Klima, für die Artenvielfalt und für das Wohlbefinden in unserer Stadt unverzichtbar sind. Vielen Dank.
