Benjamin Mennerich
Verehrtes Präsidium, meine Damen und Herren, Wettkampf kann auch das Bildungssystem beleben. Hamburg hat im bundesweiten Vergleich immerhin mittlerweile ordentliche Werte beim Bildungsmonitor. Schüler erleben beim Umzug beispielsweise nach Bayern oder Sachsen aber nach wie vor deutlich Leistungsunterschiede, häufig zumindest. Ein Wettbewerb zwischen den Schulen ist dafür ein geeignetes Mittel. Dies hat auch die Hamburger Schulbehörde mittlerweile festgestellt, auch schon des längeren. Auf hamburg.de heißt es von der Behörde dazu, Wettbewerbe bieten für Schülerinnen und Schüler zusätzliche Arbeitsanreize, erhöhen damit die Arbeitsmotivation. Sie bieten Möglichkeiten der individuellen Förderung entsprechend ihrer Begabungen und ihren persönlichen Interessen. Wir haben in Hamburg bereits verschiedene Wettbewerbsformate für unsere Schüler. Da wären verschiedene Olympiaden in Mathematik, den Naturwissenschaften und einigen anderen Fächern. Und die CDU meint auch, dass diese im Prinzip völlig ausreichend seien. Die müssten nur ein bisschen mehr gefördert werden. Wie viel mehr genau darüber, schweigt sich die CDU im Wesentlichen aus. Wir sind der Meinung, dass das zu wenig ist. Wir haben nämlich noch keinen ordentlich vermarkteten Wettbewerb zwischen den Hamburger Schulen untereinander. Viele Schulen in Hamburg haben persönliche Rivalitäten, häufig Nachbarschulen. So war das zumindest noch in meiner Schulzeit am Gymnasium Alsterthal. Da haben wir uns gerne mit den Schülern...des Albert-Schweitzer-Gymnasiums gegenseitig angezickt. Wir hatten aber nie die Möglichkeit, uns wirklich mal in einem Wettkampf miteinander zu messen. Und das hätten wir wirklich gerne getan. Daher hat die AfD-Fraktion hier einen Antrag vorgelegt, der einen jährlichen Schulwettbewerb vorschlägt. Der eine deutlich größere Wahrnehmbarkeit in den Schulen und in der Öffentlichkeit erfahren sollte. Die Schulbehörde sollte dazu das Wettbewerbsformat erstellen und mit den entsprechendenwettbewerbsfördernden Maßnahmen quasi ausstatten, als da wären. Eine ordentliche Bewerbung an den Schulen in der Öffentlichkeit, beispielsweise durch Plakatierungen, durch die Auswahl eines geeigneten Veranstaltungsortes, der auch öffentlichkeitswirksam mit Publikum stattfindet und das Ganze natürlich dann auch im Radio und im Internet entsprechend zu verbreiten. Das würde den Schülern dann tatsächlich mal einen zusätzlichen Anreiz, wenn dann noch die Siegerehrung durch den Schulsenator durchgeführt wird, dann bringen wir wirklich mehr Spaß ins Lernen an der Schule und das könnte unsere Schulen entsprechend voranbringen. Vielen Dank.
