Regina-Elisabeth Jäck
Ja, ich möchte mich nochmal zu Wort, eine kleinere Blick an Sie, Frau Steffens. Also Sie haben recht, wenn Sie die Anzahl so aufzählen, aber ich glaube, Sie unterschätzen wirklich die Wirkung. Und wir haben es ja in unseren Redebeiträgen wirklich deutlich gehört und nicht nur von uns als Regierungsfraktion. Herr Tschelik, als auch jetzt hier zum Schluss, Herr Reich, haben ja nochmal die Bedeutung da unterstrichen und dem kann ich mich voll anschließen. Ich will einfach das Ganze nochmal untermauern und Sie bitten da auch nochmal drüber nachzudenken und es dann eben nicht so abzutun. Ich habe viele, viele Jahre eine Einrichtung für Seniorinnen und Senioren geleitet. Das war eine Wohnanlage, die war eingebettet in einen Park und es war sehr weitläufig. Wenn man einmal um die Anlage rum ist, war man bestimmt eine halbe Stunde unterwegs und es gab ganz viele Bänke. Die waren jetzt nicht als Freundschaftsbänke mit dieser Überschrift tituliert, aber sie dienten wie Freundschaftsbänke. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Menschen, die älteren Menschen, die aus ihren Wohnungen rausgegangen sind, ganz gezielt auch auf ihren Spaziergängen, wo sie Bewegung hatten und frische Luft, aber auch die Begegnung an diesen Orten gesucht haben. Und es gab immer Grüppchen an bestimmten Bänken. Wenn ich vorbeigekommen bin, habe ich immer gewusst, da finde ich die und die halten da ihren Plausch. Sicherlich ist das ein bisschen weniger.gewesen im Winter, aber es war tatsächlich ja chillig auch im Winter und Sie haben vollkommen recht. Die Freundschaftsbanken sind nur ein kleiner Baustein, aber ein wichtiger und ich bitte Sie in den künftigen Diskussionen, das doch auch wertzuschätzen. Vielen Dank.
