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Sebastian van Ryt

AfD 07.10.2026 Sitzungen 18/12

Herr Präsident, meine Damen, meine Herren! Eltern kostet es viel Kraft, Geduld und Feingefühl, um aus pubertierenden Kindern junge Erwachsene zu machen, wertvolle Mitglieder unserer demokratischen Gesellschaft. Die Schule soll dabei unterstützen. Eine extremistische Indoktrination darf dabei nicht erfolgen; das regelt der Beutelsbacher Konsens. Leider ist das aber Anfang Juni an der Realschule Tiengen passiert. Stellen Sie sich vor, Ihr Sohn kommt nach Hause und erzählt, dass heute eine Doppelstunde Deutsch ausgefallen ist, weil ca. zehn dubiose Gestalten mit einem „Adenauer-Bus“ da waren. (Abg. Miguel Klauß AfD: Krass!) Selbst die Deutschlehrerin wusste nichts davon, dass ihr Unterricht ausfallen sollte. Die Aktivisten vom Zentrum für Politische Schönheit legten einfach mit einer Powerpoint-Präsentation los. Es sollte u. a. um Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung gehen. Von Linksextremismus und Islamismus war nicht die Rede. Dazu wurden Fragezettel ausgegeben. Diese mussten von den Schülern nach der ersten Stunde im Klassenzimmer nicht an die Lehrer, sondern an die fremden Aktivisten abgegeben werden. In der zweiten Stunde mussten dann alle Schüler auf dem Schulhof in einen düsteren Bus einsteigen, den sogenannten „Adenauer-Bus“. Das ist ein Gefängnisbus, umgebaut zum linken Propagandafahrzeug, das den gleichen Namen trägt wie unser erster, großer Bundeskanzler Konrad Adenauer. Allein das ist doch ein Skandal, dass der Name Adenauer von extremen Linken gekapert wird und die CDU keine rechtlichen Schritte unternimmt. (Beifall bei der AfD – Abg. Daniel Lede Abal GRÜ- NE: Auf welcher rechtlichen Grundlage?) Im Bus wurden in einer Gefängniszelle die Prozessakten prominenter AfD-Politiker ausgestellt wie bei einer Gerichtsverhandlung aus düstersten Zeiten. Genau so haben die Linksaktivisten auf die 16-Jährigen der Abschlussklassen eingewirkt. (Abg. Daniel Lede Abal GRÜNE: So ein Quatsch!) Die Schulleitung hat das zugelassen, weil ja nur AfD-Politikern der Prozess gemacht wurde und nicht z. B. der CDU. (Zuruf: Stimmt nicht!) Diese Indoktrination erfolgte, ohne dass die Eltern, die Lehrerin oder die Schüler vorab von der Schulleitung informiert wurden. Sie wurden schlicht überrumpelt. Das ist ein Skandal. (Beifall bei der AfD – Zuruf des Abg. Anton Baron AfD) Hass und Hetze dürfen nicht unter dem Deckmantel der politischen Bildung dazu führen, dass eine Doppelstunde Deutsch iode – 12. Sitzung – Mittwoch, 7. Oktober 2026 oder Mathe ausfällt. Deshalb muss die Schulaufsicht hier einschreiten. (Beifall bei der AfD) Und Sie, Herr Jung, müssten doch als Kultusminister dafür sorgen, dass in den Schulen in unserem Land der Name Adenauer nie mehr von Linksextremisten missbraucht wird. (Beifall bei der AfD – Abg. Daniel Lede Abal GRÜ- NE: Sachlich falsche Darstellung! Das stimmt ein- fach nicht! Das war in der Drucksache anders beantwortet!)

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