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Hans-Peter Hörner

AfD 07.10.2026 Sitzungen 18/12

Herr Minister Jung, vielen Dank für die Beantwortung der Fragen bis dahin. – Ihnen ist doch sicher bekannt, dass es eine ganz deutliche Diskrepanz gibt zwischen den Jugendlichen bzw. 15-Jährigen der ersten und zweiten Generation der Migration, die im Lesen etwa bei 399 Punkten liegen, und den Jugendlichen, die schon länger hier leben. Das ist eine Diskrepanz von 100 Punkten. Unsere Grenzen sind weiterhin offen. Immer mehr Jugendliche kommen herein. Ich sage Ihnen nach diesem zweiten PISA-Schock den dritten schon voraus. Wenn wir weiterhin immer mehr Jugendliche und Eltern hereinlassen, gibt es demnächst den dritten PISA-Schock. Wie wollen wir es schaffen, dass wir diese Diskrepanz zwischen den Jugendlichen aus der ersten und zweiten Generation der Migration und den Jugendlichen, die schon länger hier leben, schließen? Sie haben bei der zweiten Frage auch von den Eltern gesprochen. In vielen Elternhäusern wird überhaupt nicht mehr Deutsch gesprochen. Dann kommen die Kinder in die Schule und sind mit einer Bleiweste, wie Sie es selbst im Interview gesagt haben, abgehängt. Wie können wir Ihrer Meinung nach die Eltern erreichen, dass sie überhaupt mal zum Elternabend kommen und sich um ihre Kinder so kümmern, dass sie hier grundschulfähig sind? Vielen Dank.

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