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Emely Knorr

AfD 07.10.2026 Sitzungen 18/12

Die Ergebnisse der PISA-Studien führen in Baden-Württemberg regelmäßig zu einer breiten bildungspolitischen Diskussion. Dabei werden von Verbänden und weiteren Akteuren unterschiedliche Ursachen für bestehende Defizite im Bildungssystem benannt. Auch auf politischer Ebene werden die Ergebnisse zum Anlass genommen, eriode – 12. Sitzung – Mittwoch, 7. Oktober 2026 Reformbedarf festzustellen und Maßnahmen zur Verbesserung der Bildungsqualität anzukündigen. Entsprechende Zielsetzungen finden sich wiederholt in Koalitionsverträgen und bildungspolitischen Programmen wieder. Dennoch zeigen die Ergebnisse verschiedener Leistungsstudien, dass die angestrebten Verbesserungen bislang nicht erreicht werden konnten. Viele der bereits in früheren Jahren diskutierten Herausforderungen bestehen daher weiterhin fort. Darum frage ich die Landesregierung – Herrn Minister Jung –, ob sie die Ergebnisse der PISA-Studie überhaupt einer eigenständigen und systematischen Analyse mit Blick auf Baden-Württemberg unterzogen hat, und wenn ja: Welche konkreten Schwachstellen und Fehlentwicklungen im baden-württembergischen Bildungssystem hat sie dabei identifiziert? Welche Ursachen macht sie hierfür verantwortlich, und mit welchen konkreten, messbaren und zeitlich terminierten Maßnahmen will sie diese Defizite beheben?

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