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Dr. Andre Baumann

23.07.2026 Sitzungen 18/10

Vielen Dank für die Nachfrage. – Wir haben mittlerweile eine zweite Auflage des „Windatlas Baden-Württemberg“, die genauer ist als der erste Windatlas. Aber, meine Damen und Herren, wir müssen uns vergegenwärtigen, dass der Windatlas auf der Basis einer Modellrechnung beruht, die auf existierenden Windmessungen beruht. Allen, die sich um Windenergieprojekte bemühen, ist klar, dass das Modellberechnungen sind – Annahmen, Prognosen (Staatssekretär Dr. Andre Baumann) für bestimmte Höhenzüge und für bestimmte Regionen in Baden-Württemberg. Wenn man ein wirtschaftliches Projekt wie eine Windenergieanlage realisieren möchte, ist man gut beraten, die Planungen nicht nur auf die Basis dieser Modellberechnungen zu stützen, sondern individuelle Windmessungen durchzuführen. Bei diesen gibt es eine hervorragende technische Weiterentwicklung. Früher hat man immer einen Windmessmast aufgestellt. Mittlerweile kann man durch moderne Methoden gute Messungen der Windhöffigkeit auch ohne Windmessmast in einem Gebiet anstellen. Dabei werden nicht nur die maximalen Windgeschwindigkeiten festgestellt, sondern auch der Wechsel der Windrichtungen. Es ist die Aufgabe der Projektierer, die damit Geld verdienen möchten, solche Untersuchungen durchzuführen, damit sie finanzintensive Projekte seriös planen können. (Abg. Hans-Peter Hörner AfD: Ist eine Überarbeitung des Windatlasses geplant?) – Derzeit nicht.

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