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Nadyne Saint-Cast

GRÜNE 22.07.2026 Sitzungen 18/9

Frau Ministerin, vielen Dank für den Überblick. Ich hätte noch zwei Fragen. Erstens: Wie relevant wird dieses KI-Ökosystem sein, um tatsächlich internationale Spitzenforscherinnen und -forscher hierherzuholen? Und: Welche Relevanz messen Sie diesem Ökosystem bei, damit wir tatsächlich auch gut qualifizierte Fachkräfte für die Wirtschaft gewinnen? Und zu meinem zweiten Punkt: Jetzt haben wir schon einmal einen guten Überblick, dass connAIx sich aus verschiedenen Hochschulen, die Teil davon sind, zusammensetzt. Aber wie wichtig wird dieses connAIx in Zukunft dafür sein, dass wir auch in die Fläche ausstrahlen können, damit mittelständische Unternehmen, aber eben auch andere Universitäten, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen von diesem Ökosystem profitieren? Vielen Dank. Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Petra Olschowski: Vielen Dank. – Die internationale Strahlkraft ist mit dieser ersten Berufung, auch wenn Frau Eyring aus Bremen kommt, gegeben. Sie ist eine internationale Spitzenkraft und in allen internationalen Gremien und auf allen internationalen Kongressen zu finden. Ich habe es schon gesagt: Sie gehört zu den am meisten zitierten internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Ich kann Ihnen sagen, dass die Berufungsverfahren, die im Moment laufen, sowohl was die Gründungsdirektoren angeht als auch darüber hinaus, vielleicht nicht ganz 50 % zu 50 %, aber vielleicht 40 % zu 60 % oder 30 % zu 70 % internationale Topwissenschaftler sind, die auch aus anderen Ländern nach Deutschland kommen werden, so wir uns einig werden, um am connAIx anzufangen. Wir holen also internationale Topleute nach Heilbronn und damit auch in Verbindung mit der jeweiligen Universität nach Baden-Württemberg. Das ist ganz extrem wichtig. Jemand wie Frau Eyring, die viele Möglichkeiten gehabt hätte, sieht an diesem Standort dezidiert die Möglichkeit, ihre herausragende Forschung, die schon jetzt top ist, noch herausragender weiterentwickeln zu können. Ich finde, das spricht absolut für diesen Standort. Das Zweite: Die Grundkonzeption von connAIx betrifft im Bereich Cybersicherheit, vor allem in der Robotik, was den KI-Bereich angeht, aber auch beim Chipdesign die angewandte KI oder physikalische KI, wie man es im Moment oft sagt, also die Bereiche, in denen KI sehr stark zur Anwendung eriode – 9. Sitzung – Mittwoch, 22. Juli 2026 kommt. Deswegen ist die Zusammenarbeit mit den Unternehmen und der Industrie vor Ort Bestandteil des Konzepts von connAIx. Die Arbeiten und die Promotionen, also die Forschungsarbeiten, die dort stattfinden, sollen also in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft stattfinden. Dadurch soll der Transfer in die Wirtschaft von Anfang an gesichert sein. Gleichzeitig muss man schon sagen: Es ist eben als Spitzenforschungsinstitut ausgerichtet, und das wird es auch auszeichnen. Dort wird möglicherweise nicht für jedes mittelständische Unternehmen eine Lösung gefunden werden, aber für das Forschungsnetzwerk, das wir am Standort Baden-Württemberg haben, wird ein absolut entscheidender Impuls und eine entscheidende Dynamik von connAIx ausgehen, und das wird dann – davon bin ich überzeugt – auch an andere Hochschulstandorte ausstrahlen. Die Kooperation mit anderen Hochschulen in Baden-Württemberg ist ja auch schon angedacht und vorgesehen. Ich denke, es ist jetzt wichtig – das ist meine persönliche Überzeugung –, dass wir diesen Prozess jetzt sehr, sehr hoch qualifiziert aufsetzen. Denn wir haben im Moment nicht das Hauptthema, dass uns die Fachkräfte in der Breite fehlen, sondern wir brauchen sie an der absoluten Spitze, und da brauchen wir sie auch für die internationalen Unternehmen, die es hier gibt. Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit den Leitungen und CEOs von imec und dem flämischen Ministerpräsidenten, die absolut darauf setzen, dass wir in diesem angewandten High-Level-Forschungssegment absolutes Ausbaukapital haben und die Voraussetzungen dafür in Baden-Württemberg sehr, sehr gut sind.

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