Gabriele Rolland
Frau Präsidentin, Kolleginnen und Kollegen! Aus dem Umweltausschuss kennen wir ja schon die Vorträge der Kollegen der AfD, wenn es um das Thema Windkraft geht. Ich will noch einmal sehr deutlich machen: Wind und Sonne sind nach wie vor die Energieträger, die (Abg. Anton Baron AfD: Hoch subventioniert sind! – Zuruf von der AfD: Es geht um die EnBW!) in Deutschland und in der EU den meisten Strom produzieren. Es sind günstige Strompreise. (Lachen bei Abgeordneten der AfD – Zuruf von der AfD: „Günstige Strompreise“!) Wenn man an das Merit-Order-Prinzip denkt und nicht das teure Gas zuletzt noch draufschalten müsste, (Abg. Anton Baron AfD: Deswegen haben wir die höchsten Preise in ganz Europa! – Gegenruf: Sehr günstig!) dann wären die Energiepreise auch relativ gering. Deswegen wird umgekehrt ein Schuh daraus: Je mehr erneuerbare Energien, desto besser. (Abg. Anton Baron AfD: Nein! Völliger Unsinn!) Wenn dazu noch die Übertragungsnetze vorhanden sind, sind wir auf einem guten Weg, was die Energieerzeugung durch Wind und Sonne in Deutschland und in Europa angeht. (Beifall bei der SPD) Die Wirtschaft hat das auch erkannt. Sie baut zum Teil eigene Anlagen für den Eigenbedarf, aber auch für die Einspeisung. (Abg. Anton Baron AfD: Für den Eigenbedarf, ja!) In vielen Teilen dieser Welt hat die Revolution Einzug gehalten, mit erneuerbaren Energien tatsächlich Strom zu erzeugen, insbesondere in China, aber auch in anderen Teilen der Welt. Und alle, die etwas Ahnung von Energiewirtschaft haben, sagen Ihnen sehr deutlich: Es gibt keinen vernünftigen Weg mehr zurück, der wirtschaftlich ist. Vielmehr muss man weiter investieren. Das ist wirtschaftlich, ökologisch sinnvoll und gut für den Klimaschutz. (Beifall bei der SPD – Vereinzelt Beifall bei den Grü- nen) riode – 140. Sitzung – Mittwoch, 4. Februar 2026
